I/II
Nur eine sehr kleine Auswahl
meiner Erfahrungen, die die Unmenschlichkeit dieses Systems zeigen sollen.
Persönliches
Erfahrungen:
Auszüge aus meiner persönliche Erfahrung,
die es mir nur "normale" Worte nur schwer zu finden sind.
Persönlich 1 von 3:
Ich musste einem der Teilnehmer einen Zettel an den Rücken heften und dann
seinen Vornamen aussprechen.
Persönlich 2 von 3:
Ich musste Steine zur Donau tragen und sie dann "hineinschmeißen" um
so meine Seele
zu "entlasten".
Persönlich 3 von 3:
Hier war ich nahe daran, die Unmenschlichkeit zu beenden und auf Geld zu
verzichten. In einem dieser Kurse (Lager) bekam ich beinahe drei Wochen lang
einen Vortrag zu hören, welches Papier man wie und wo verwendet, wenn man die
Toilette aufsucht und wie man sich die Hände
wascht. (und das mit Matura und obwohl ich mich nur als „normaler“ Mensch
empfinde)
Wer ähnlich empfindet, kann mir hier
schreiben.
II/II
Ein Freund hat mich gebeten,
ihm einige Wörte zu seinem Buch zu sagen.
Hier findet Ihr sie und auch seine Antwort darauf.
Meine
Worte:
Sehr oft werden Gedanken über eine vom (Arbeits-) Leben vorgegebene Situation
erst
nach Lösung dieser niedergeschrieben, was aus der seelischen und sozialen
Situation eines im "höheren" Alter arbeitslos gewordenen Menschen
sehr verständlich ist.
Ich möchte mich hier als einer, der sich noch aktuell in dieser Situation
befindet, bei Herrn Roman Valent bedanken, weil ich einerseits Menschen mit
diesem (sozialen) Engagement bewundere, andererseits selbst, in realer Einschätzung,
mich nicht zu
diesen zähle und außerdem Herrn Roman Valent persönlich kennen lernen
durfte. Und unter der Prämisse, dass alle, die sich in dieser Situation
befinden wie ich,
diesen "Druck" in all seinen Komponenten kennen und diesen in ähnlicher
Form empfinden, ist es umso mehr Balsam für die Seele, wenn es Menschen wie
Herrn Valent gibt, die jenen, die keine "Kämpfer" sind und dennoch
ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft waren "und sind", Unterstützung
in jeglicher Art bieten. Es ist schon eine große Hilfe, wenn man "das so
genannten Licht am Ende des Tunnels" nicht verliert. Eine Perspektive muss
nicht eine Sofort-Lösung sein (wo gibt es die schon im Leben), aber zwischen
einer Perspektive haben und ohne Perspektive zu sein, liegt ein steiniger Weg.
Jeder Mensch hat nicht nur sein eigenes Weltbild,
sonder ist auch ein Kind seines Umfeldes, aber auch seiner Zeit und daher auch
seines Alters. Alle Ideen des Ams und seiner Maßnahmen mögen gut sein, aber
sie sind nicht das alleinige Mittel, als das es angepriesen wird. Und jeder
Druck ist
falsch. Es wird immer Menschen mit mehr Lebensenergie und mit weniger geben,
und das wird aus meiner Sicht von diesen Institutionen nicht gesehen.
Ich habe aber, eben auch durch persönlichen Kontakt erfahren, dass es
Menschen gibt, die auch diese Seite sehen. Und sowohl die Initiative
"FUNDAMENT - Generation 45plus" als auch dieses Buch und der Herr
Roman Valent selbst, geben mir das soziale Gefühl nicht allein zu sein. Und da
ich dieses Gefühl als
besonders wertvoll erachte, möchte ich mich bei ihm für seine Initiative und
sein
Buch mit diesen Sätzen bedanken.
Anwort:
Hallo Ernsti,
also,
diese Zeilen, einfach wirklich super – nicht nur, herzlichen Dank dafür, dass
Du mir viel zu viel Lob zukommen lässt - sonder vom ganzen Stil her. Ernsti,
kopier das bitte und stell es so ins Netz als Feedback. Es ist einfach
wahnsinnig positiv und natürlich eine große Werbung, auch für unsere
Initiative.
Nochmals,
vielen Dank dafür. Und
noch etwas, kann – darf ich Deine Zeilen auch weiters verwenden, z.B. an
unsere Mitglieder als Feedback senden, vielleicht möchte ich Sie sogar in den nächsten
Newsletter einbauen. Also, Ernsti, so etwas Schönes hat mir eigentlich noch
keiner geschrieben, echt, danke nochmals!