|
Nebel
In dicken, weißen Schwaden senkt er sich nieder auf die Erde;
einem Leichentuch gleich, verdeckt er die Welt.
Erdrückend, erstickend, umhüllt er mich.
War es je anders?
Gibt es die Sonne, oder war sie nur ein Traum?
Habe ich diese Gedanken der Schönheit und Freude nur geträumt?
Sind sie nur ein Wunsch meines Geistes um der Trostlosigkeit zu entgehen?
Ich bin allein, nichts ist um mich außer weiße Schwaden.
Bin ich verdammt für immer im Nichts zu stehen, allein?
Was ist Zeit?
Die Hoffnung ist wie eine Feder im Wind.
Fort, dahingegangen.
Aus.
Doch lichtet sich nun mein nebliges Gefängnis,
und ich sehe am Himmel die Sonne.
Ich bin glücklich.
-- Gedanken an einem Dezembertag.
| |