
(Amphetamin) alpha-Methylphenetylamin

(Methylamphetamin) N-Methylamphetamin
Es gibt viele Herstellungsmöglichkeiten für Amphetamine. Am Anfang konnten Amphetamine ungehindert aus Vorstufen wie Phenylaceton und Methylamin produziert werden. Diese Chemikalien wurden zunehmend von den Behörden beobachtet , es entstand für Amateure der Bedarf an Herstellungsmöglichkeiten von Phenylaceton, da diese Substanz als solche nicht zu erhalten war. So wurden später Phenylessigsäure, diverse Benzaldehyde usw. nach und nach in die illegale Produktion einbezogen. Seit Jahrzehnten gibt es immer neue Anweisungen für Herstellungsmöglichkeiten von Amphetaminen, die Präparate benutzen, die noch nicht verdächtig sind. Auch diese Chemikalien werden irgendwann von den Behörden erkannt und beobachtet und der Kreislauf setzt sich fort. Gegenwärtig ist die Herstellung von -Methamphetamin nach wie vor relativ gut durchführbar, verlangt allerdings Chemiekenntnisse und Laborausrüstungen, die für die meisten Benutzer zu umständlich und kraftraubend wären. Es hat sich deshalb in den letzten Jahren für einfache Undergroundlaboratorien bewährt, Ephedrin aus Heuschnupfenmitteln zu reduzieren, um Methamphetamin herzustellen. Diese OTC-Methoden (Over-The-Counter, d. h. "über den Apotheken-Tresen" erhältliche Substanzen) verbreiten sich zunehmend, da Medikamente leichter und unauffälliger zu bekommen sind als Chemikalien. Noch einfacher als die Reduktion von Ephedrin zu Methamphetamin ist die Oxidation von Ephedrin, die Methcathionin erzeugt. Da nur leichte Wirkungsunterschiede diese Produkte voneinander trennen, wird die Oxidation gerne von Benutzern ohne Chemiekenntnisse als Herstellungsweg gewählt. Mit ausreichenden Kenntnissen reichen rotes Phosphor, lodid, lsopropylakohol und einige Heuschnupfentabletten, um dieses Amphetaminderivat herzustellen. Die elektrophoretische Reduktion von Benzylalkoholen ist eine neuere Herstellungsmöglichkeit, die vorgeschlagen worden ist. Durch die Versuchung, schnell Geld durch Drogenherstellung zu verdienen, werden Amphetamine häufig ohne ausreichende Sorgfalt und Genauigkeit hergestellt, so dass giftige Beiprodukte aus Unwissenheit mitverkauft und eingenommen werden. So entsteht durch die falsche Synthese bei Methcathionin "Gülle", eine rotbraune Substanz, die noch Phosphor enthält. Ähnlich werden die ansonsten stabilen, schneeweißen Methamphetaminkristalle gelblich-klebrig und schmelzen bei Kontakt mit Luft, wenn der Hersteller unvorsichtig oder unwissend war.