PCP
Formel

PCP-Formel
(PCP) Phenyl-cyclohexyl-piperidin

Herstellung

Die Herstellung von PCP ist relativ einfach und kann die Reaktion zwischen Cyclohexanon und Piperidin mit Acetoncyanhydrid ausnutzen. Es gibt mehrere unterschiedliche Syntheseverfahren, die lediglich den Umgang mit fraktionierten Destillationen erfordern. In schlecht synthetisiertem PCP findet sich häufiger PCC (Piperidincyclohexancarbonitril). Bei einer Menge von 10-25 Prozent erzeugt PCC Magen-Darm-Krämpfe, blutiges Erbrechen, Durchfall und Kreislaufkollaps. PCC kann durch den fischartigen Geruch von Piperidin erkannt werden. Beim Rauchen erzeugt PCC Zyanid und kann Erstickungsanfälle hervorrufen. Bei einer Zyanidvergiftung hilft Frischluftzufuhr nicht mehr. Der Tod tritt durch innere Erstickung ein. Reines PCP ist ein weißes, kristallines Pulver, das sich gut in Wasser oder Alkohol lösen lässt. Als Flüssigkeit oder Sirup ist illegales PCP meist bräunlich bis schwarz.