Nach menschlichem Ermessen müsste das Karikaturenmuseum genug Anziehungskraft haben, um neue Touristenströme ins Netz zu lenken. Was wiederum dem Wohlergehen aller dient.

Die Reise durch das Museum führt zu so mancher  Sonderausstellung.

 
 

Grundsatz bei der Gestaltung des Online-Karikaturenmuseums war ein umfassender Ausstellungsgedanke.

Personenkultstätten wie das Karikaturmuseum Krems sollten bei unserem Online-Karikaturenmuseums vermieden werden.

Beim Karikaturmuseum Krems handelt es sich bekanntlich um eine Deix-Kultstätte mit einem Ironimus-Seitenaltar und wechselnden Gebetseckchen für hausfremde Karikaturisten. Mit solchen Vorgaben lässt sich natürlich nicht einmal ein nationales Karikaturenmuseum realisieren. Die Wortwahl Karikaturmuseum statt KarikaturENmuseum ist dort Programm.

Seit Herbst 2003 ist die permanente Buchacher Ausstellung im ersten österreichischen Online-Karikaturenmuseum im Netz zu sehen.

Der größte Raum, der Pavillon, gehört zur Gänze Reini Buchacher. Seine Lebensfreude bezieht er aus dem Kontakt mit den Menschen und ausgedehnten Abenden. Reini zeigt weit über dreihundert Exponate aus den vergangenen Jahrzehnten seit einiger Zeit online im Netz.

Im Pavillon des Karikaturmuseums zeigt Reini Buchacher seine Sicht der Dinge. Sein Blick reicht dabei tief in die Abgründe der österreichischen Seele. Ebenso gnadenlos legt der Karikaturist die vertraulichsten Mysterien der österreichischen Innenpolitik bloß. Keine Schau für Zartbesaitete, sondern bissige Satire für aufgeschlossene Zeitgenossen.

 

Wer aber etwas Reales kaufen will, der kann das. Neben den oft nicht wirklich erschwinglichen Originalen bietet Reini seine Karikaturen zu erschwinglichen Preisen an. In einem eigenen Museumsshop wird's für die Fans Buchacher-Devotionalien aller Art geben.

Alle Zeichnungen von Reini Buchacher sind auch als Poster zu haben. Verzieren Sie damit fade Stiegenhäuser, endlose Gänge oder die Wände Ihres Beisls. Erfreuen Sie sich täglich an der Karikatur von Stars aus Film und Fernsehen - sie können aber auch Politiker an die Wand hängen.

Ausgeführt sind die Blätter in Offsetdruck. Jedes Blatt ist von Reini Buchacher handsigniert. Zu haben sind sie in praktisch jedem gewünschten Format.

 
 

Für die architektonische Gestaltung des online Karikaturmuseum wurde Achim Achenlohe gewonnen, der bereits mehrere Museumsprojekte im Netz verwirklicht hat, so das Museum Mechanischen Rechenmaschinen und das Archiv der Stiftung Seeau.

Das virtuelle Museumsgebäude ist mit seiner markanten Farbharmonie und der sprechenden Farbmetrik ein prägendes Element der weitläufigen Landschaft des Internet. Das originelle Design steht für seine einfache, aber eigenständige Architektur. Sie will die ausgestellten Kunstwerke nicht übertünchen, sondern in ihrer Buntheit und ihrer Komik klipp und klar heraus stellen.

Dazu dient auch die zu den Karikaturen komplementäre Farbpalette, die so auf den Gestus der Zeichnungen abgestimmt ist, dass sie die Farben unterstreichen und das Dargestellte hervorheben.

Achim Achenlohe jedenfalls mag Reini Buchacher. Ob es daran liegt, dass er noch nie von ihm karikiert wurde? Und gemeinsam sind sie ganz glücklich über das im Entstehen begriffene Karikaturenmuseum im Internet. Der Karikaturist, weil er endlich am Ziel seiner Wünsche ist, der Mediendesigner, weil er ein Vorzeigeprojekt mehr hat. Beim online Karikaturenmuseum geht es wie immer um das Klarheit beim Sehen und gesehen werden.

Im herbst 2003 wurde Spaten gestochen. Auf einer kostenlosen Domain entsteht nach und nach Österreichs erstes Online-Karikaturenmuseum, bereits im Späthebst 2003 ist das von Achim "Actoid" Achenlohe geplante, durchaus originelle Mediendesign fertig gestellt.