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Hexenprozesse in Nassau-Siegen
Ein dunkles Kapitel der Geschichte in
Westeuropa waren die Hexenverfolgungen vom 14.- 18. Jahrhundert. Als
Grundstein der Hexenverfolgungen kann man den 1487 von Jacob Sprenger und dem
Prior des Dominikanerklosters Schlettlandt, Henricus Institoris
(Heinrich Kramer), publizierten "Hexenhammer" ansehen, der unter dem
Titel "malleus maleficarum" (eigentlich "Der Unholdinnen-Hammer")
erschien.
Dieses "Handbuch" der Hexenjäger enthielt u.a., neben einer
Auflistung von Hexenverbrechen, exakte Anweisungen zur
Durchführung von Hexenprozessen und einen Fragenkatalog für
die Verhöre. Dieses Buch, in zahlreiche Sprachen
übersetzt, wurde quasi zur Legitimation der Jahrhunderte langen
Hexenverfolgung mit all ihren furchtbaren Konsequenzen. Auch
protestantische Theologen wie
Luther und Calvin haben sich nachdrücklich für die Verfolgung
der Hexen und deren Hinrichtung ausgesprochen.
Epidemien, wie die Pest, Missernten,
Hunger, religiöse Motive waren oft der Auslöser für die
Verfolgungen.
Nicht selten kam es zu Anklagen
auf
Grund von Denunziation durch den
Nachbarn. - Hinrichtungsmethoden
waren Köpfen, Verbrennen, Ertränken, Rädern oder
Verbrennen bei lebendigem Leib. Das Geständnis wurde durch brutale
Folter erpresst. Die letzte Hexe wurde in Deutschland 1749 verbrannt.
Der erste Hexenprozess in
Nassau-Siegen lässt sich für das Jahr 1466 in Siegen
verifizieren - gefolgt von weiteren Verfolgungen in den Jahren 1501,
1511 und 1573.
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1520/22
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sollen drei
"Hexen" aus Grund, bzw. aus Oechelhausen auf dem Ginsberg hingerichtet
worden sein.
Etwa um die gleiche Zeit wird "Greta von
Haerhusen" auf dem Ginsberg verbrannt.
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1587
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wird ein Mann aus Lippe
hingerichtet.
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1590
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wird Gertrud, der Ehefrau
des Hans Steullen aus Clafeldt in Siegen unter dem Inquisitor
Schultheiss Alexander Creuz der Prozess gemacht. Gertrud soll junge
Schweine u. Kühe bezaubert bzw. umgebracht haben. Prozessdauer:
fast zwei Jahre.
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1595
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wird Peter Hammer, einem
Stahlschmied aus Morsbach der Prozess wegen "Segnerei, Teufelsbannen,
Zauberei und Totschlag" gemacht. Hammer gesteht, diese Praktiken bei
einem Pastor in Sondern gelernt zu haben.
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1628
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Eberhard Wirth aus
Anstoß wird in Siegen wegen "Zauberei" angeklagt, enthauptet und
verbrannt.
Elsbeth, Frau des Hans Dentatus und Anna Bierbaum wird der Prozess
gemacht. Die beiden sollen gemeinsam auf einem Besen zum Schornstein
hinaus auf das Schafhaus gefahren sein. Anna Bierbaum wird gegen
Eingabe ihrer Verwandten und Kaution freigelassen.
Agnes Scheuss wird angeklagt, später wieder freigelassen. Ein Mann
aus Obersetzen wird in Siegen angeklagt, weil er Vieh gegen Angriffe
von Wölfen gesegnet haben soll; er wird später gegen Kaution
wieder freigelassen.
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1629
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Elschen, Witwe von Hans
Spies zu Siegen wird als Hexe angeklagt (möglicherweise ident mit
Elisabeth Priester o-o 1626 Johann Spies).
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1630
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Catharina, Ehefrau des
Gemeindevorstehers Jung aus Büschen wird wegen Giftmischerei
hingerichtet.
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1631
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18 Personen werden in
Hilchenbach hingerichtet, davon 8 enthauptet.
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1651
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Catharina, Ehefrau des
Hermann Proks aus Büschen wird enthauptet. Die Anklage lautet
auf Sodomie und Zauberei.
Margaretha, Tochter des Peter Steinseifer aus Plittershagen wird unter
dem Richter Anton Jung zum Tod wegen Sodomie u. Zauberei in Siegen
verurteilt. Sie "gesteht" vom Teufel Geld erhalten und mit
giftigem Samen Vieh getötet zu haben.
Margaretha, Döngen Nöllens Ehefrau, aus Büschen wird auf
dem Siegener Hauptplatz
enthauptet, sie bekennt, dass ihre Mutter, die ebenfalls als
Hexe hingerichtet wurde, sie mit 7 Jahren verführt habe; auch sei
ihr der Teufel in Gestalt eines Vogels begegnet.
Elli, Ehefrau des Johann
Herlings aus Freudenberg, wird wegen Zauberei und Sodomie unter
Richter Anton Jung in Freudenberg angeklagt und auf dem Siegener
Markplatz enthauptet. Sie soll im Garten ihres Herrn mit zwei
Freundinnen den Teufel begrüsst haben.
Catharina, Wwe. Cäner, Ehefrau Hoffmanns aus Büschen wird
enthauptet; sie bekennt ihren kleinen Sohn zur Hexerei verführt zu
haben.
Jacob Achenbach* aus Anstoß wird wegen "ehebrecherischer
Beziehung zu Hexen" angeklagt, er gesteht mit der Wwe. Cäner eine
Beziehung gehabt zu haben; Achenbach wird mit 500 Taler bestraft und
begnadigt auf Grund der ausgestandenen Tortur im Gefängnis und
seiner zahlreichen Kinder.
Jacob Bender* aus Büschen wird ebenfalls wegen Beziehung zu Hexen
angeklagt, er gesteht eine Beziehung mit Döngen Nöllens
Ehefrau gehabt zu haben (s.o.); er wird gegen 150 Taler Strafe
begnadigt, weiters muss er 400 Taler für den Bau der Nicolai
Kirche in Siegen, 100 Taler für die kaputten Fenster in der
Martinikirche zahlen und die Gerichtskosten erstatten.
(* Unklar, ob Datierung richtig ist und ob es sich
tatsächlich um einen Hexenprozess gegen Achenbach und Bender
gehandelt hat.)
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1652
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Johann Herling, Viehhändler
aus Freudenberg, Ehemann der 1651 hingerichteten Elli (s.o.) wird wegen
Hexerei angeklagt und enthauptet. Er gesteht,
dem Teufel in Gestalt eines Reiters, später einer Maus begegnet zu
sein. Von jedem verkauften Pferd habe er dem Teufel
4 Taler, von jeder verkauften Kuh 2 Taler abzugeben. Auch
könne
er sich unsichtbar machen.
Die Ehefrau Johann Jungs aus Büschen, gnt. "Hofcatharine" wird
wegen Hexerei angeklagt und enthauptet. Der Tatbestand: sie habe sich
dem Teufel hingegeben.
Johann Stock aus Freudenberg wird ebenfalls wegen "Hexerei" enthauptet,
ihm soll der Teufel in Gestalt einer Frau erschienen sein.
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Einen Höhepunkt in der Hexenverfolgung
erlebte Nassau-Siegen im Jahr 1653. Die
Angabe über die angeklagten/hingerichteten Personen variiert in
den einschlägigen Literaturangaben, manche Quellen sprechen von 23
Personen, andere von 18 Personen, die an dieser Stelle genannt werden
sollen.
Der
Verhandlungsort war zumeist Freudenberg, die Hinrichtung fand in
Hilchenbach statt. Diejenigen,
die sich vor Gericht für unschuldig erklärten, erlitten
den Feuertod - ein wenig "besser" erging es den Personen, die sich
für "schuldig" bekannten: sie wurden nur "decolliert"
(enthauptet) und bekamen eine Erdbestattung.
Das Gericht in Hilchenbach wurde zwischen dem
1.3. und 19.7.1653 unter dem Vorsitz des Schultheiss' Theobald Stalp u. dem Sekretär Jung
gehalten, mit Unterstützung von: Rentmeister Johann Schmidt, Registrator
Cumbus, den Schöffen: Hans Adam, Hans Volkeln, Johann Rau, Johann
Stöcker, Hermann Kohl, Johann Brumbach, Hans Petter Schmidt,
Henrich Limper, Jacob Brewer, Johann Mann, Johann Casimir Schmidt als
Landschreiber. Verurteilt
wurden im Jahr 1653 zu Hilchenbach nachfolgende Personen; die Anklage
lautete auf eines, oder mehrerer nachstehender Tatbestände:
"Abgötterei,
Zauberei, Sodomie, Ehebruch, Hurerei, Blutschande, zauberische
Errötung, Segnerei, Mißbrauch des Namens Gottes...."
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Jahr
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Name
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Anmerkung
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Ort
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gnt.
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Urteil
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1.3.1653
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Barbara
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Wwe, Peter Stoever
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Credenbach
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die Guckgucksche
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"verurteilt zum Tod mit dem
Feuer"
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Langenbach, Johann
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Niederndorf
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der Schmelzer
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dito
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20.5.1653
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Margaretha
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Ehefr., Hermann Irle
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Credenbach
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"dem Feuertod verfallen"
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Elsbeth
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Eherfr. Johann Hansel
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Crombach
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Zimmer-Els
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dito
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21.6.1653
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Müller, Bernhard
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gew. Bürgermeister v.
Freudenberg, Großvater von Johann Henrich Siebel o-o Anna Maria Stahlschmidt (*1656,
+ vor 1694), T. d. Johann Georg Stahlschmidt/Anna
Catharina Cuntze
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Freudenberg
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"verurteilt zum Brennen"
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Elsbeth
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Wwe., Hans Luther,
verh. Jocob Theiss
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Freudenberg
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dito
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Gertrud
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Wwe., Johann Flender
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Geisweid
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dito
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Margaretha
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Ehefr., Johannes
Waffenschmidt
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Plittershagen
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Formenschmidtsche
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dito
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28.6.1653
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Engen
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Wwe., Jacob Steinseifer
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Plittershagen
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Steinseifersche,
Klöncksche
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"zum Feuertod verdammt"
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Muhrer, Albert
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Crombach
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dito
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16.7.1653
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Margaretha
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Wwe., Johann
Krieger, Leinweber
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Plittershagen
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"decollirt u. zur
Erden bestattet"
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Catharina
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Eherfr. Theiss
Fischbach
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Oberfischbach
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Schmidtsche
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dito
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Stöcker, Henn
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Plittershagen
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|
dito
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Threingen
(Kathrinchen)
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Ehefr., Hans
Heinrich Stähler
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Plittershagen
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dito
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Feygen
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Ehefr., Gerlach Stahl
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Plittershagen
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dito
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Margaretha
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Ehefr., Simon
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Plittershagen
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Heuerkampsche
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dito
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19.7.1653
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Bettendorf, Heinrich
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gewesener
Gerichtsknecht zu Freudenberg
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Anstoss
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"Decollation, zur
Erden bestattet"
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Cathrina
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Wwe., Petter
Dilpher, gewesener Hirte zu Niederndorf
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Niederndorf
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dito
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Hinweis: Uwe Knepper
beschäftigt sich auf seiner Website u.a. mit der Geschichte der
Friesenhagener Hexenprozesse unter:
http://www.friesenhagener-geschichte.de
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Quellen u. Bibliographie (Auswahl):
|
Bromberg, Kristin:
|
Die Hexenverfolgung im
Siegerland, in: Auf den Spuren der Siegenerinnen / Hg. vom Frauenrat
der
Univ.-Gesamthochschule Siegen. - Siegen, 1996. - S. 23-33, 109-111 :
Ill.
|
Edler, Sonja:
|
Die Hexenverfolgungen in
Nassau-Siegen und dem angrenzenden Gebieten - ein Vergleich [Schriftl.
Hausarbeit vorgelegt im Rahmen der Ersten Staatsprüfung f.d.
Lehramt], Ms. 1992, insb. S. 102-115.
|
Faust, Wilhelm:
|
Hexenprozesse im
Siegerland,
(nach alten Siegener Inquisitionsakten) in: HL 1926, 113.
|
Kipping, Otto:
|
Hexenprozesse im
Siegerland,
in: SL 50, S. 85-88.
|
Kramer Heinrich (Institoris):
|
Der Hexenhammer. Malleus
Malleficarum. Kommentierte Neuübersetzung, hrsg. u. übersetzt
v. Günter Jerouschek u. Wolfgang Behringer, München 2003
|
Kringe, Michael:
|
Hexenverfolgung im
Siegerland, in: Recht im südl. Westfalen, Festschrift zum
50jährigen Bestehen im Landgericht Siegen, 1986, 57-65
|
Menn, Walter:
|
Hilchenbach. Ein
geschichtlicher Überblick, Festschrift zur 250-Jahrfeier der Stadt
Hilchenbach, Hilchenbach 1937, S. 14 f.
|
Müller, Hermann:
|
Florenburgs Kirche,
Geschichte und Leben einer reformierten Gemeinde Nassau-Oranischen
Landes, Hilchenbach 1960, S.138-141.
|
Müller, Katja &
Hans:
|
Hexenverfolgung in
Westfalen, In: Die Pest, der Tod, das Leben - Philipp Nicolai, Spuren
der Zeit" / [Ev. Kirchengemeinde ... Unna. Bearb. d. Kataloges:
Peter Kracht]. - Unna, 1997. - S. 129-139 : Ill.
|
Peters, Katja:
|
Hexenverfolgungen in
Siegerland und Wittgenstein, In: Zwischen Mainz und Paderborn / hrsg.
von Hans Reinhard Seeliger. - Siegen, 1994. - S. 18-19, 45 : Ill
|
Saatkamp, Marilies:
|
Von den bösen Weibern,
die man nennet die Hexen, Borken 1992
|
Schild, Wolfgang:
|
Die Maleficia der Hexenleut
(=Schriftenreihe des Mittelalterlichen Kriminalmuseums Rothenburg
o.d.T., Nr.1) Rothenburg o.d.T.
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