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Vorbemerkungen
zur Familienforschung "Hübner"
Diese Familienforschung beschäftigt sich mit
den Vorfahren meines Großvaters väterlicherseits, Georg
Alexander Berthold HÜBNER. Schwerpunktmässig beschäftige
ich mich mit Münsterberg (mit Neu-Altmannsdorf und Reindörfel), Neustadt in
Oberschlesien und dem Waldenburger Land in Niederschlesien.
Es wurden
für die Datenermittlung u.a. die ev. Kirchenbücher (KB) von
Münsterberg ausgewertet. Darin lassen sich für
Münsterberg, Neu-Altmannsdorf und Reindörfel 4 Linien von "Hübner"
ermitteln. Ob diese sich auf gleichen Ursprung zurück führen
lassen, ist unklar und darf bezweifelt werden.
Woher die hier
angeführten Vorfahren der Familie Hübner stammen, ist
ebenfalls nicht belegt - ich vermute, dass sie aus Sachsen nach
Schlesien einwanderten.
Bisher konnte ich
zu meinem Familienzweig etwa 230 Namensträger "Hübner"
über die Auswertung der ev. KB von Münsterberg
rückwirkend
bis 1742 ermitteln.
Für den
davor zurückliegenden Zeitraum (Schlesien zugehörig zum kath.
Haus Habsburg) wird es schwierig, da ich bisher die KB nicht
finden konnte, in denen sich weitere Familienmitglieder aus
Reindörfel, Neu-Altmannsdorf nachweisen lassen würden.
Denkbar ist,
dass die ev. Familien in katholischen Kirchenbüchern
festgehalten sind, da die schlesischen Bürger automatisch dem
katholischen Parochus unterworfen waren, dem sie auch die
Stolgebühren zahlen mussten. Auch ist es denkbar, dass die
relevanten Einträge in einer anderen Gemeinde vorgenommen wurden.
Eduard Anders
gibt über die Parochie Münsterberg folgende Auskunft:
"Über die früh(e)
Geschicht(e) der hiesig(en) Gem(einde) ist wenig bekannt. Die erst(en)
Ev(angelischen) schein(en) sich 1534 vorgefund(en) zu haben, Herz(og)
Carl v. Münsterb(erg) begünstigte die Reformation, (Brief von
ihm an Luther in dessen Werken und in Rosenbergs
schles.K.-Gesch.abgedr.), sow(ie) die Stadtk(irche) als die 1567 v.d.
Kreuzherrren in Bresl(au) den Ev(angelischen) überg(ebene) u(nd)
v(on) d(diesen) wieder hergest(ellte) Hospit(al)- u(nd) die 1606
ebenf(alls) von d(en) Ev(angelischen) wieder erb(aute)
Begräbnisk(irche), weggenommen 1639; 1632-1638 nochmals
ev(angelisch), unt(er) Sächs(ischem) Schutze. Von da ab hielten
sich die Ev(angelischen) zu d(er) K(irche) in Schreibendorf bei
Strehlen. 1742 erlangten sie wieder freie Religionsausüb(ung) und
wurden durch böhm(ische) Emigrant(en) vermehrt...", (Anders,
Historische Statistik, S. 188).
...und über
die Parochie Schreibendorf (heute Sarby):
"Die alte Kirche wahrscheinl(ich)
1530
ev(angelisch), von 1573-1653 m(it) Weigelsdorf im
Münsterbergsch(en) verbunden. Nach Wegnahme der dasigen K(irche)
1653, zog der Past(or) hierh(er) u(nd) die ganze Gem(einde) mit noch
andern ihrer Kirche beraubt(en) namentl(ich) die Münsterberger,
fanden ihre geistige Nahrung
hier..." (Anders, S. 373).
Nach dieser
Quelle wären die Kirchenbucheintragungen von Neu-Altmannsdorf und
Reindörfel vor 1742 möglicherweise in den Kirchenbüchern
von Schreibendorf, Kr. Strehlen zu suchen.
Ich wäre
sehr dankbar für weiterführende Informationen!
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Quellen/Bibliographie
(Auswahl):
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Das Fam.
Archiv "Hübner" enthält u.a. folgende Dokumentation:
1. KB Münsterberg
2. Div.
Dokumentationen zu Waldenburg/NS, insbesondere zur Berglandschule
3. Div. Dokumentation zu Fellhammer bei Waldenburg
4. Literatursammlung zur Geschichte Schlesiens
5. Geschichte der Stadt Münsterberg u. Neu-Altmannsdorf
6. Sammlung des
"Waldenburger Heimatbote" etc.
7. Dokumentation d. Regimentsgeschichte: "Das 2. Oberschlesische
Feldart. Reg. Nr. 57"
8. Dokumentation zum Kadettenschulschiff "Hansa".
9. Chronik der Familie Hübner aus dem Bürgerbezirk
Münsterberg (Ms. 2003)
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Anders, Friedrich G. E.:
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Historische Statistik der
Ev. Kirche in Schlesien, nebst einer...Charta, Breslau 1867, 188
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