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Autor: Ursula Rumpler

Der Siepertinger Hammer

1747 entstand an der Salwey bei Sieperting ein Hammer, der von Freiherr Schade und seinem Kompagnon Kaiser aus Ostentrop betrieben wurde. Schon 1742 war für den Hammer eine Konzession durch Kurfürst Clemens August zu Köln erteilt worden.

Im Jahre 1775 kauften die aus Plettenberg stammenden  Brüder Heinrich Hermann und Peter Caspar Stahlschmidt gemeinsam mit ihrem Cousin Wilhelm Geisweid den Hammer den Eheleuten Anton Stoll aus Obersalwey ab.

August Eversmann beschreibt den Hammer 1802 "...auf der Salvey: ... ein Rohstahlhr. mit 2 Feuern zu Siperting, von Stahlschmidt zu Plettenberg  1802 gebaut, eigentlich ein älterer oberhalb gelegener Hammer hiehin verlegt, der aber auch wieder aufgebaut werden soll".

Zu dieser Zeit wurde der Hammer in der nächsten Generation von Stefan Heinrich Stahlschmidt (1766-1841) aus Plettenberg betrieben, einem Sohn des o.g. Heinrich Hermann.

In der dritten Generation finden wir dann den Enkel des Heinrich Stahlschmidt, Carl Wilhelm (1804-1886) als Betreiber und Platzwart auf dem Hammer.

Das Roheisen, welches hier verarbeitet wurde, bezog man von den Gebrüder Remy auf der Wendener Hütte. Geschäftliche Kontakte bestanden u.a. dem in Schwelm ansässigen Reckstahlfabrikanten Rahlenbeck.



Nähere Informationen auf Anfrage

Auswahl zu Quellen & Bibliographie:
Eversmann, Friedrich August:
Übersicht der Eisen- und Stahl-Erzeugung auf Wasserwerken in den Ländern zwischen Lahn und Lippe, Dortmund 1804
Schauerte, Felix:
Geschichte der Eisenindustrie der Gemeinde Eslohe in: R. Franzen: Esloher Forschungen II, Wirtschaft und Verkehr im Esloher Raum, 1999, 263-277

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