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FAMILIEN- u. HISTORISCHE FORSCHUNG

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Autor: Ursula Rumpler

Auguste Stahlschmidt (1848-1884)

Im Oktober 2005 kontaktierte mich Hr. Horst Hassel, Plettenberg ( Plettenberg-Lexikon: www.plbg.de), da ihm ein altes Tagebuch (ung. 1870) und Foto einer "Auguste Stahlschmidt" in die Hände  gekommen war. Er bat mich um  Abklärung der noch unklaren genealogischen Familienverhältnisse.


Hinweise im Tagebuch bezogen sich auf Augustes "früh heimgegangenen Bruder Carl", dessen Geburtstag "am 3ten July" und Sterbedatum,  "am 11. Februar 1869". Ein Abgleich mit meinen Datenbeständen ergab, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um folgende Person gehandelt haben dürfte:

Auguste Stahlschmidt, geboren 1848 in Plettenberg, als jüngste Tochter des Carl Wilhelm Stahlschmidt (1804-1886) und der Maria Catharina Elisabeth Schulte (1808-1886) aus Plettenberg. Carl Wilhelm Stahlschmidt ist nicht nur als Kohlenhändler und Winkelierer in Plettenberg dokumentiert, sondern lässt sich archivalisch auch als Platzmeister auf dem Siepertinger Hammer belegen.
 

Auguste Stahlschmidt heiratete 1876 den aus Willmenrod (Westerwald) stammenden Anstreicher Friedrich Wilhelm Wengenroth. Aus dieser Ehe gingen zwischen 1877 und 1884 sieben Kinder hervor, darunter der spätere Malermeister Friedrich Wilhelm Wengenroth *1877 (o-o Emma Bröcker)  aus Plettenberg.
Augustes Eltern verbrachten ihren Lebensabend im Hause ihrer Tochter in Plettenberg. Sie verstarb 1886, noch vor ihren Eltern (1886).
Interne Familienstreitigkeiten insbesondere zwischen den Eltern und Augustes Schwester Louise (und deren Ehemann Carl H. Klaucke) sind in den mehrfach abgeänderten Testamenten (1882, 1884/1886) der Eltern Stahlschmidt dokumentiert. Auguste wurde darin zur Haupterbin bestimmt. Nach ihrem frühen Tod ging das Erbe Stahlschmidt an den Schwiegersohn Wengenroth und dessen Söhne über.

Näheres zu dieser Familie wurde für die Publikation "Die Stahlschmidts. Eine historisch-genealogische Archiv- und Quellenforschung", Baden 2005, aufbereitet.

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