Niederndorf, Krsp. Oberfischbach 1423-1998
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1423
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Erste urkundliche
Erwähnung Niederndorfs (Nyderindorff)
Es werden 2 Eisenhütten genannt u.a. "Zu Nyderindorff die
hütte", die eine Steuerabgabe von 12 Albus u. 1 Pfund Wachs zu
leisten hat. In einer Renteirechnung wird Übachs-Hammer-Hütte
erwähnt
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1433
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Hofanlage in Niederndorf
(Nyderdorff) wird im Erbteilungsvertrag zwischen Friedrch von
Seelbach, Wolfs Sohn und seinen Brüdern Volprecht, Johann und
Erhard erwähnt.
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1442-1447
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Die beiden schon 1423
erwähnten Hütten (s.o.) zahlen immer noch Abgaben
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1461
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Herbstschatzung für
die Bürger Niederndorfs (Nyderndorff):
Hans
3 Gulden
Heymanns wieff 5 Gulden
Tilchin 7 Gulden
Henchin sin bruder 1 Gulden
Jonge henchen 1 Gulden
Der alde Hartman 1 Gulden
Arnolt Knaden eydam 1 Gulden
Henrich von Dirlebach 2 Gulden
Insgesamt sind 10 Personen schatzungspflichtig.
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1463
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Der Hüttenbesitzer
"Tiel van fyspe" entrichtet einen ermässigten Steuersatz von 12
Albus.
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1466
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12 Steuerpflichtige werden
in der Schatzungsliste verzeichnet.
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1471
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"Hener Stailsmyt"
pump 7 albus" (Schatzungsliste).
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1480
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Ein "Hen Stailsmyt"
zahlt 12 Albus (Schatzungsliste).
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1483
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Eine Schatzung zu Conrad v.
Bicken gibt Auskunft, dass "Hen Hans Konynk 18 isedell von Colne
brachten".
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1486
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Hütteninhaber Siebel
entrichtet 1 Gulden 12 Albus.
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1490
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Wolf von Seelbach
überlässt Wilhelm von den Reven den Hof zu Nyderendorf im
Tausch gegen den Hof zu Kneckhelden.
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1500
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Die Schatzungsliste
verzeichnet als Steuerzahler einen Hen Stailsmit und Koen
Stailsmitte.
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1520
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Johann von Reven verkauft
an Johann von Hollensteyn, Schultheiss zu Freudenberg sein Sechstel am
Wolfenhof.
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1542
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Türkensteuerliste
zählt 35 Personen, welche Teilhaber am Hauberg sind.
"Rorich" ist der Hirte Niederndorfs, er zahlt 8 Albus Steuer und hat
eine Kuh im Stall stehen.
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1543
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Im Schatzungsverzeichnis
der "van Bicken" wird ein Hof in Niederndorf genannt.
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1554
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Ein gräfliches Gut
"Gengschladen" wird für 800 Rädergulden verkauft.
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1559
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Hans (Johann)
Stahlschmidt , der
als Stammvater der Siegerländer Stahlschmidts gilt, kauft vom
Grafen Wilhelm v. Nassau-Dillenburg ein Grundstück in Niederndorf
und errichtet darauf einen wasserbetriebenen Hammer. In diesem Vertrag
finden
wir den Hinweis, dass Stahlschmidt auch als "Hanssen konigen
staalschmiden" (Hans König) bekannt war.
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1563
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Johann von Reven beurkundet
den Verkauf des Hofes "Niderntorf" einschliesslich Zubehör. Es
werden 31 Haushaltungen gezählt, die steuerpflichtig sind.
Niederndorf zählt 209 Einwohner und ist
viertgrößte Gemeinde im Kreis Siegen. Man zählt 9
Pferde, 193 Kühe und 244 Schafe und 135 Schweine.
Hans
Stahlschmidt zahlt in der allgemeinen Erhebung für den
Hauberg 1 1/2 mltr. Abgabe.
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1564
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Die Gemeinde Niederndorf
führt einen Prozess gegen Hans Stahlschmidt, der sich
über mehrere Jahre hinzieht.
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1566
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Im
Schatzungsregister für Niederndorf wird ein Gut der Kirche und
eines der Herren
von Sayn angeführt; eine Schatzung verzeichnet 30 steuerpflichtige
Personen. Auch das Eigentum von Hans Stahlschmidt wird
festgehalten. Ein Wilhelm Stahlschmidt wird als Eigentümer
eines Pferdes notiert.
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1568-1648
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Niederländischer
Befreiungskrieg, in den das Haus Nassau eingebunden war.
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1572
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Ein
Freudenberger Musterzettel hält Hans Stahlschmidt als
Rottmeister fest.
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1599
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Das
Schatzungsregister zählt 30 Steuerfplichtige, darunter Hans
Stahlschmidt.
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1618-1648
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30jähriger Krieg
Truppen ziehen durch Niederndorf, plündern und
legen Feuer. Im Sterberegister der Kirche
Oberfischbach sind die Opfer verzeichnet.
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1626-1632
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Erste
Rekatholisierung.
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1631/32
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Pest,
in Niederndorf sterben 48 Menschen an der Seuche.
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1636
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Pest.
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1636-1645
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Zweite
Rekatholisierungwelle.
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1651
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Eine
Schuldurkunde der von Bicken wird zugunsten des ehrsamen Antonius
Stahlschmidt, Urenkel Hans Stahlschmidts zu
Niederndorf ausgestellt.
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1653
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Hexenprozesse,
auch Niederndorfer, wie Johann Langenbach u. Katharina die Witwe Peter
Dilphens, werden zur Enthauptung veruteilt.
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1658
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Kastenmeister
von Oberfischbach ist Johannes Dansberg zu Niederdorf.
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1659
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Hannes
Schneider schuldet dem Kastenmeister 2 Gulden; Johannes Seelbach und
Frau schulden 46 Gulden dem Pfarrer von Oberfischbach; Hannes
Schmidt schuldet Heinrich Gudelius 2 Reichstaler.
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1660
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Jakob
Friesenhagen und Johann Georg Stahlschmidt (1629-1691), Sohn
des Antonius Stahlschmidt, tauschen
ihre
Hämmer. Stahlschmidt übernimmt den ganzen Hammer
Friesenhagens
in Plittershagen.
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1661
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Hans
Weber verkauft sein halbes Wohnhaus für 40 Gulden.
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1662
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"Agnes,
Witwe Johann
Siebel verkauft dem Hans Loss ihre Haubergs- und
Hochgewäldgerechchtigkeit in Niederdorff".
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1664
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Johannes
Daensberg schuldet der Kirche Oberfischbach 40 Gulden.
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1665
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Henrich
Stahlschmidt, Sohn Antonius Stahlschmidts, verkauft seinen
Anteil an
Hauberggerechtigekeit.
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1666
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Henrich
Stahlschmidt schuldet dem Johann Seelbach 31 Reichstaler.
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1671
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Hans
Schneider schuldet der Kirche 48 Gl.
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1672
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Henrich
Stahlschmidt schuldet seinem Bruder zu Fernnorf 100 Reichstaler.
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1673
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Henrich
Gudelius
in der Dirlenbach verkauft dem Heinrich Daub zu Niederndorf drei
Wiesenplätze
Johann Giebeler schuldet "Johann Stahlschmidt" (Johann
Georg
Stahlschmidt) zu Freudenberg 164 Gl.
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1677
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Als
Schöffe wird
genannt: Henrich Stahlschmidt.
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1690
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Niederndorf
zählt 23 Häuser.
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1701-1714
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Spanischer
Erbfolgekrieg
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1713
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Josef
Cuntze und seine Frau Gertrud Reinschmidt wandern nach Amerika aus, sie
folgen dem Ruf des "Königlich Britannischen Berghauptmanns", der
im Auftrag des Landesgrafen von "Carolina" Berg- und Hüttenleute
anwerben soll.
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1737
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36
steuerpflichtige Haushalte
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1739
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Ende
der konfessionellen Streitigkeiten im Siegerland
Gründungsjahr der ersten eigenen Schule in Niederndorf, die
ca.1740 in Betrieb genommen wird. Anton Kreuz ist ihr erster
Lehrer.
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1756-1763
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7jähriger
Krieg
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1796
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Die
Johanniskirche wird in Betrieb genommen.
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1806-1815
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Franzosenzeit
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1815
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Niederndorf
wird
mit dem Kreis Siegen Preußen eingegliedert und dem
Regierungsbezirk Arnsberg zugeteilt.
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1818
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Man
zählt 47 Häuser und 286 Einwohner.
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1820
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Schlossermeister
Franz Siebel betreibt im Hause Klappert eine Schmiede und Schlosserei.
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1850
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Neue
Blütezeit für den Bergbau, in Niederndorf werden die
mittelalterlichen Stollen und Schächte für neuerlichen
Erzabbau hergerichtet, die bedeutensten Gruben Niederndorfs sind
die im Grossen
Käsbachtal gelegene Grube "Fürst Moritz" und die im
Übachtal befindliche "Grube Silberburg"
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1858
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Niederndorf
hat 400 Einwohner.
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1860
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Der
Gemeinderat:
Vorsteher Johannes Uebach, Gemeideverordnete: Christian Klein,
Friedrich Hüttseifer, Peter Tilman, Hermann Übach Heinrich
Bäumer und Hermann Fischbach.
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1866
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Die
Pulvermühle Klappert explodiert.
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1870/71
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Deutsch-Französischer Krieg
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1879
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Carl
Siebel u. Wilhelm Bäcker ersuchen um Genehmigung zum Betrieb einer
Bäckerei.
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1880
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Grube
"Silberburg" wird stillgelegt.
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1893
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Grube
"Fürst Moritz" wird stillgelegt, es gelingt zwar in den folgenden
Jahren die Grube immer wieder zu aktivieren, doch 1943 ist sie
entgültig still gelegt.
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1910
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Niederndorf
hat 850 Einwohner.
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1911
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Neue
Ansiedlung von eisenverarbeitender Industrie, ein kleiner Betrieb
für Lederwaren wird angesiedelt, in den 30er Jahren folgt die
Ansiedlung v. Fabriken für Blechverarbeitung.
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1914-1918
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Erster Weltkrieg
29 Gefallene aus Niederndorf. Nachkriegszeit: fast alle männlichen
Bewohner Niederndorfs sind arbeitslos, jeder Arbeitslose mit einem Kind
bekommt 3 Reichsmark und muss nach
Freudenberg zum "Stempeln" gehen.
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1939-1945
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Zweiter Weltkrieg
Niederndorf ist amerikanisch besetzt.
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1969
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1640
Einwohner, das Amt Freudenberg wird aufgelöst, Niederndorf wird
wie 17 weitere Gemeinden zur Stadt Freudenberg zusammengeschlossen
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1998
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Niederndorf
hat 1680
Einwohner.
Das Haus und Grundstück auf dem Hans Stahlschmidt 1559/60
seinen Hammer und Wohngebäude errichtete, existiert immer noch.
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Nähere Beschreibungen
einzelner Personen Stahlschmidt aus Niederndorf können auch der
u.a. Publikation "Stahlschmidt" entnommen werden.
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