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FAMILIEN- u. HISTORISCHE FORSCHUNG

Autor: Ursula Rumpler

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STAHLSCHMIDT - PATENTSCHRIFTEN
(Auswahl)

An dieser Stelle sollen einige Personen aus dem Kreis der Familie Stahlschmidt vorgestellt werden, die ihre Erfindung zum Patent angemeldet haben:

  1. Der Chemiker Friedrich Karl Stahlschmidt, Prof. an der Techn. Hochschule Aachen, meldete am 13. April 1886 nachfolgendes Patent (Nr. 7793) in  England an, welches am 8. August des gleichen Jahres unter dem Titel genehmigt wurde: "Improvements in or relation to the Manufacture of a New Product from Sugar, Ferric Oxide, and Chloride of Sodium". Es dürfte sich dabei um die Zusammensetzung seiner Erfindung handeln, die später als "Ferrosol" beschrieben und vertrieben wurde.
  2. Sein Sohn, der Chemiker Ferdinand Arnold Emil Stahlschmidt (*1861, weitere Infos, vgl. 1.), wohnhaft in Haspe, erhielt am 25.5.1893 von der Schweizer Eidgenossenschaft eine Patenschrift (Nr. 6872) über "Gasdruckregulator mit Membranbelastung".
  3. Ein weiteres Patent (Nr. 17,953) wurde von Ferdinand Arnold Emil Stahlschmidt am 9.10.1900 in England unter dem Titel: "Improved Process for the Production of Solutions of Saccarate of Iron"
    angemeldet, welches am 24.8.1901 die Genehmigung erhielt.
  4. Ein drittes Patent (Nr.8066/26 [258,796]) v. Ferdinand Arnold Emil Stahlschmidt  wurde am 24.3.1926 in England angemeldet und am 30.9.1826 genehmigt. Titel: "Improvements in the Process of Imparting Various Colours and a Golden Appearance to Brass Articles". 
  5. Der Zivil-Ingenieur Johan Victor William Vilhelm Stahlschmidt ist Nachkomme des in Fredericia/Dänemark tätig gewesenen Pfarrers Georg Karl Wilhelm Stahlschmidt und Mitglied des Dänischen Zweigs "Stahlschmidt". V.W. V. Stahlschmidt war in den 60er und 70er Jahren in Zürich ansässig. 1957 wurde von ihm das Patent mit dem Titel: "Fremgangsmåde ved aerob biologisk rensning af spildevand" beim Dänischen Patentamt angemeldet. Veröffentlicht am 28.10.1957 unter der Nr. 83745.
  6. Johan Victor William Vilhelm Stahlschmidt, Zürich, meldet bei der Schweizer Eidgenossenschaft  am 29.4.1963 eine weitere Erfindung (Nr. 403665) an. Das Patent wurde am 30.11.1965 erteilt und am 11. Juni 1966 veröffentlicht. Titel: "Einrichtung zu aerober Vergärung von Abwasserklärschlamm".
  7. Johan Victor William Vilhelm Stahlschmidt, Zürich, meldet am 20.6.1972 in Dänemark und am 19.6.1973 in Paris nachfolgende Erfindung zum Patent an: Procédé et appareil pour la fermentation de détritus organiques solides".(Nr. d. Publikation 2189509). Eine Patentspezifikation dazu wurde unter dem Titel "Method of and apparatus for fermenting solid organic waste materials", 1973 in England beantragt (Nr. 1384475), 1975 publiziert und 1977 genehmigt. 
  8. Johan Victor William Vilhelm Stahlschmidt, Zürich, meldet beim italienischen Patentamt in Rom 1977 eine Erfindung unter dem Titel: "Perfesionamento nei procedimenti e ngegli apparacchi per la fermentazione aerobica di materiali organici di rifiuto" an (Nr. 1110893), die 1986 genehmigt wurde.
  9. Dipl. Ing. Ernst Stahlschmidt in Kreuztal, Kr. Siegen, Aherhammer, lässt eine "Maschine zur Herstellung von Filzen" am 6.2.1931 beim Deutschen Reichspatentamt eintragen (Nr. 569804).
  10. Die Firma Friedrich Wilhelm Stahlschmidt in Ferndorf, Kr. Siegen, lässt folgende Erfindung patentieren: "Mehrteilige, durch Überhangbleche abgedeckte Schornsteineinfassung aus Zinkblech", patentiert beim Deutschen Reichspatentamt am 8.6.1933 (Nr. 579431).
  11. Die Gustav Stahlschmidt K.G., Altena, meldet beim Deutschen Patentamt 1952 ein Gebrauchsmuster für Zugfedern f. Sitzmöbel an, gefolgt v. einer Patentschrift über eine Draht- und Abschneidemaschine (Erfinder: Otto Stahlschmidt) 1956 (Nr. 952888) und der Erfindung einer  "Luftpost-Briefklammer" am 4.6.1958 (Nr. 1767838). 1972 wird die Erfindung einer praktischen "rahmenartigen Gürtelschnalle" angemeldet (Nr. 2267636).
  12. William Stahlschmidt und Jacob Herbert Mickler aus Preston, Ont., Kanada lassen 1886 die  Erfindung eines speziellen Schultisches ("Combined school desk and seat") in Kanada patentieren, (Nr. 23178; Anmeldung: 1.1.1886; Bewilligung: 14.1.1886).  
  13. William Stahlschmidt, Jacob Herbert Mickler, Jacob Emil Klotz, Preston, Ont. melden am 1.1.1891 die Erfindung einer "3-Spindel Bohrmaschine" (Three-Spindle-Boring Machine) in Kanada zum Patent an. (Patent Nr. 37190, Bewiligung 22.8.1891). Am gleichen Tag wird von diesen Personen eine Bohrmaschine ("Drilling machine") angemeldet (Nr. 37190, Bewilligung: 22.8.1891).


Quellen (Auswahl):


Deutsches und Europäisches Patentamt
Canadian Intellectual Property Office (CIPO)

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