Stadt
und Amt Plettenberg 1063-2004
Mit den Bauernschaften
Böddinghausen, Eiringhausen, Leinschede, Pasel, Landemert,
Sonneborn, Dankelmert, Kückelsheim, Eigeringhausen,
Himmelmert, Köbbinghausen, Bremcke, Holthausen.
Name: Plettonbrath (1063/78), 1072 auch als Heslipho
erwähnt, Plettenbraht (1187,1214), Plettenbracht (1283,
1350,1387), Plettenbrech (1316), Plettmert (1495), auch als
Plattenbracht, Plettenbrecht, Plettenbrath bekannt
Vorbemerkung:
Zu beachten ist, dass in Stadt und Amt Plettenberg mehrere unabhängige
Linien "Stahlschmidt" aufeinandertreffen, die - soweit es meine
Recherchen ergaben - nicht auf die selben "Stammväter"
zurückzuführen sind. So geht eine Linie u.a. auf die
Herscheider Stahlschmidts zurück, eine andere führt nach
Stephanopel/Deilinghofen.
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1063-1072
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Erste Erwähnung als
Heslipho: Der Kölner Erzbischof Anno II gründet neben
anderen Klöstern die Benediktiner-Abtei Grafschaft im Sauerlande
(oberes Lennetal) und unterstellt ihr zahreiche Kirchen des
Sauerlandes, wie Attendarra (Attendorn), Ludolfesceide
(Lüdenscheid), Hertsceide (Herscheid), Heslipho und andere.
1063 schenkt Abt Giselbert dem Kloster Werden a.d. Ruhr Einkünfe
des Hofes Plettonbrath (auf dem Plattberg, zwischen Gründe und
Öster, Stammsitz der Familie von Plettenberg). Dieser Hof wird
Mitte des 11. Jhs. mehrmals genannt.
Im Jahr 1064 ist er mit "3 so. und 4 den." an die Abtei zehntpflichtig.
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13. Jh.
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Anfang 13. Jh. Beginn Bau
der Lambertipfarrkirche, dreischiffig.
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14. Jh.
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In Plettenberg besteht das
Vogteigericht der Vögte von Plettenberg, welche dieses an die
Grafen von der Mark verkaufen.
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1301
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Burg Schwarzenberg durch
Rötger v. Altena und Gert von Plettenberg erbaut.
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1311
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Ein Stahlschmied ist
bezeugt, bzw. sein Haus "domus dicti stalsmit in Plettinbreght".
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1350
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Gert v. Plettenberg
verkauft "Dorp und Luide to Plettenbracht" dem Grafen Engelbert III.
von der Mark.
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1368
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Plettenberg kommt
an die Herzöge v. Kleve.
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1381
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Lambertikirche fertig.
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1387
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Graf Engelbert III. gibt
dem "Dorpe tho Plettenbracht" den ersten Freiheitsbrief
Plettenberg erhält das Recht "schädliches
Bauen und Zäunen" innerhalb und ausserhalb des Ortes selbst zu
strafen, es hat das Recht der Einsetzung eines eigenen Holzrichters.
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1391
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Ritter Hunolt von
Plettenberg (gnt. Plaeßdreck) bekräftigt in Gegenwart
Vikars Rabado von Kempen zu St. Andreas und des Pastors Hermannus zu
Plettenberg und des Priesters Heinrich van Attendarnes zu Köln,
den ihm
auf Lebzeiten zu Lehen übertragenen Zehnten "in alle sine Rechte
vund zubehoringe truwelichen zehaldenn vund zubewarn, vund des nit
zuentfuren zuerspißen zuuergifftigen noch zu beschweren".
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1397
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Stadtrecht durch Graf
Dietrich von der Mark, Plettenberg erhält ein eigenes
Stadtgericht, freien Wochenmarkt , eheliche Gütergemeinschaft und
Befreiung von anderen (bis auf gewöhnliche ) Steuern der
Städte.
Privileg einer städtischen Verfassung,
mit 2 Bürgermeistern und 8 Ratsleuten aus der Reihe der
Bürger zu wählen.
Nach der Stadtwerdung nun mit einer Mauer umgeben. Das Obertor
a.d. Österbrücke befindet sich im südlichen Teil der
Stadtmauer, das Untertor im westlichen Teil der Stadtmauer.
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1400
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500 Einwohner.
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1408
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Heinrich Smyt aus
Plettenberg erwirbt in Danzig das Bürgerrecht, ob er dort mit
Plettenberger Produkten handelte, ist nicht bekannt.
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1412
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Gert von Ense und seine
Frau Pernecke veräussern den halben Steinhofff zu Plettenberg an
Hermann von Kobbenrodt zur Wenne.
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1419
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Bürgermeister: Hinrich
Coster.
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1422
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Kapelle "auf dem
Boele" errichtet.
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1423
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Das Amt Schwarzenberg,
welches sich vorübergehend im Besitz von Adolf von Berg befindet,
wird an Heinrich gen. Supetut verpfändet. Von ihm löst es
Hermann Overlacker am 11. 2. 1425 aus. Nach seinem Tode haben seine
beiden Söhne als Pfandgläubiger das Amt inne.
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1433-1458
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Bürgermeister:
Tillmann Hartleyft.
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1441
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kommt die Burg und
das Amt Schwarzenberg sowie Herscheid, Lüdenscheid, Neuenrade u.a.
unter die Herrschaft des Kölner Erzbischofs, der diese Besitzungen
weiter an Johann von Gehmen verpfändet.
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1445
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Eine Urkunde vom 10. 6.
1445 bestätigt Amt Schwarzenberg nun im Besitz des
märkischen Grafen.
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1486
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In dem "Schatboik in Mark"
aus dem Jahre 1486 werden folgende Ortschaften des Amtes Plettenberg,
aus denen Steuerbeträge eingehen, genannt: Hemelberch
(Himmelmert), Dingerinckhusen (Dingeringhausen), Köbbinghausen,
Holthausen, Boynckhusen (Böddinghausen), Eyerinckhuysen
(Eiringhausen), Pasell (Pasel).
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1500
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Ein Teil des
Burggeländes der Stadt wird von Bürgern bebaut und der neue
Stadtteil
mit einer Mauer umgeben.
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1510
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Die Stadtprivilegien werden
durch Herzog Johann von Cleve wesentlich erweitert, die Stadt kann die
Hälfte von Zinsen, Zöllen und anderen Abgaben auf Waren
für sich behalten. Brücken- und Straßenbenutzungsgeld
darf von Fremden eingenommen werden
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1513
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Geplagt durch Geldnöte
verpfändet Herzog Johannes II. (1481-1521) Schloss und Amt
Plettenberg gegen ein Darlehen von 2600 Goldgulden an Heinrich von
Plettenberg, genannt v.d. Moelen.
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1517
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31.10.,
Luther schlägt seine 95 Thesen in Wittenberg an.
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1530-1580
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Schrittweise
Einführung der Reformation.
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1555
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Die Stadt kauft sich von
der großen Zehntverpflicht (St. Andreasstift Köln) frei.
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1588
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Hochwasserkatastrophe, die
vor allem das Lennetal betrifft.
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1599
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Pest, für Plettenberg
gibt es keine genauen Opferzahlen ( in Unna z.B. 1400 Tote).
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1600
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Bürgermeister:
Dietherich Essellen, Bockelmann, Haltermann, Peer Melscherß,
Henrich Wagemeister.
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1604
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Hanß und Peter
Haustadt betreiben bei Köbbinghausen eine Osemundschmiede, an die
sie einen "schelffhammer" anzubauen beabsichtigen.
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1609-1666
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Mit dem Tod des Herzog
Johann Wilhelm von Jülich-Kleve-Mark beginnt der
Jülisch-Kleveschischer Erbfolge-Krieg, der bis 1666 dauert,
Plettenberg wird
Brandenburg-Preussen zugeschlagen.
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1618-1648
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30jähriger Krieg
große Verluste unter der
Bevölkerung der Stadt, zweimal tritt die Pest während
dieser Zeit auf.
seit Ende des 30jährigen Krieges Tuchmacherei in der Stadt.
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1621
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Bürgermeister: Dierich
Römer, Eberhard Malthan, Mundus Klingelmann.
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1622-1623
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Die Spanier besetzen
Plettenberg, der Obristwachtmeister Fourdrien nimmt in
Plettenberg Quartier, 38 Wochen lang müssen die Truppen durch die
Plettenberger Bevölkerung versorgt werden.
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1624
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Neuerlich müssen
spanische Truppen versorgt werden.
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1626,1631,1636
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Pest.
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1627
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Der Plettenberger Johann
Hammerschmidt trägt sich in die Universitätsmatrikel von
Marburg ein.
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1630
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Calvinismus.
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1633
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Neuerlicher
Truppenüberfall, Richter Esselen berichtet, "dass im [...]
hiesigen Ambttlein [...] grösseste dorff Landemert eingeeschet".
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1634
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Überfall auf
Stadt Plettenberg, Verwüstung und Plünderung der Stadt, dabei
werden u.a. auch die Akten der "Brüchtenordnung" vernichtet, was
nach Kriegsende die Durchführung von ordnungsgemässer
Bestrafung von Vergehen fast unmöglich macht.
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1636
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große Pestepedemie.
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1649
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Stadthaus am Offenborn wird
verkauft.
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1650
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Berichte des Drosten
Christoph von Plettenberg über das Amt Schwarzenberg vom 4. April
an Graf Moritz von Nassau-Siegen, Statthalter des brandenburgischen
Grossen Kurfürsten in Kleve.
Die wirtschaftliche Lage in der Nachkriegszeit ist schwierig für
Plettenberg. Bürgermeister Esselen muss feststellen, dass Maurer
und Zimmerleute ins benachtbarte Köln abwandern.
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1651
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Der Droste beklagt
sich über die wirtschaftliche Lage und Schwierigkeiten: "Es ist
von Alters gebräuchlich, daß gegen das heilige Christfest
jeder Freye im Amte, wie er gespannen vermöge, eine Holzfuhre zu
tun pflegt. Es trägt aber die Zahl auch in guten Jahren kaum 60
Fuhren und stehet dazu in eines jeden Belieben, waß und wieviel
er aufladet, dahero auch der mehrere theil nur mit einer Kette vom Berg
ein Stück Holtz herunter schleppen und ...Ackern und Mistfahren
ist von derselben Beschaffenheit. Die Kötter
müssen so oft mit der Hand dienen, als es gefordert wird".
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1653
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Am 12. März 1653 wird
die Pfandschaft aus dem Jahr 1513 (s.d.) für eine Summe von
3869 Rtlr. gelöscht, wobei die Freimärkischen des Amtes
Schwarzenberg die Summe von 800 Rtlr. beisteuern müssen.
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1654
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Auf höhere Weisung vom
1. 6. 1654 kommt es zwischen der lutherischen und reformierten
Gemeinde, welche bisher die öffentliche
Religionsausübung getrennt ausgeübt haben zu einer
gütlichen Einigung und die Gemeindemitglieder begehen ihre
Gottesdienste nun
gemeinsam mit ihren Pastoren.
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1655
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Bürgermeister:
Eberhard Malthan und Hernich Römer.
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1661
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erwirbt Christoph
von Plettenberg die Burg Schwarzenberg für die Summe von 2500
Rtlr.
Das Wohnhaus in der Burganlage und das Rosthaus erhält er als
erbliches Lehen.
Aus einer vom Großen Kurfürsten selbst unterschriebenen
Berufungsurkunde vom 12. Juli 1661 erfahren
wir einiges über die Einkünfte Christoph von Plettenbergs als
Amtsträger: Er bezieht 20 Rtlr. Jahresgehalt, dazu 20 Mltr. Haber,
das Krimpkorn , den zehnten Pfennig der Brüchten (Strafgelder) und
Einnahmen aus der Fischerei.
Gesuch des Peter Oell, Bgr. zu Plettenberg, um Auslegung einer 3.
Sensenschmiede auf der Else bei Plettenberg, kurz vor der
Einmündung in die Lenne.
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1673
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Das Amt Plettenberg
erhält einen Kurkölnisch-Münsterisch-Französischen
Schutzbrief, Vorzeichen neuerlicher kriegerischer Bewegungen -
seit 1672 Krieg zwischen Frankreich und den Niederlanden.
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1679
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Französische Truppen
fallen in die Grafschaft Mark ein und machen auch vor Plettenberg nicht
Halt, die Stadt muss 40 Kühe und 402 Reichstaler Abgaben leisten.
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1681/82
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Die Einnahmen der Rentei
Plettenberg/Schwarzenberg betragen 334 Rtlr. 29 Stb.
Die Ausgaben mit 360 Rtlr.29 Stb. übersteigen jedoch die
Einkünfte um 26 Rtlr..
Bürgermeister: v. d. Hoeven u. Schauerte.
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1684
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Rentmeisterei
Plettenberg/Schwarzenberg hat einen Schuldenberg von 3 400 Rtlr..
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1690
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Ruhr-Epidemie.
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1692
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neue Gerichtsordnung.
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1696
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Kapelle "auf dem Boele"
erneuert.
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1708
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Der erste Hebezettel des
Amts Plettenberg 1708 gibt über das Gut Huxholl in Himmelmert
(später im Besitz des Jost Henrich Stahlschmidt) folgende
Auskunft:
" Ist allodial und theils Erbe der Poßeßori, theils auf dem
Erben sehl. Richter Esselen und der Kirche der Stadt Plettenberg
gehörig. Gibt auch etwas in die königl. Renthey. Colonus et
Poßsesor modernus Johannes Huxholl. Land am alten Loe ad 8
[....] ist im neues taxations-Buche 5/4 angeschlagen, muss aber gleich
[....] alten Loe ad 4/4 moderiert werden ".
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1716-1720
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Zwischen 1720 und
1725 wandert der Stahlschmied Johann-Peter Stahlschmidt*
aus Ferndorf gemeinsam mit fünf
seiner Kinder in die Grafschaft Mark ein und läßt sich in
Plettenberg nieder. Seine
Söhne Johann Georg und Jost Henrich
Stahlschmidt gründen die
Plettenberger
Linien der Familie Stahlschmidt.
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1717
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Akzise wird eingeführt.
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1719-1722
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Die Stadt Plettenberg
zählt 749 Einwohner, davon 318 Männer und Frauen und 431
Söhne, Töchter, Gesellen, Knechte, Jungen - 113
Bürgerhäuser. Das Gewerbe betreiben: 10 Nagelschmiede,
4 Schneider, 3
Schuster, 6 Bäcker, 11 Brauer, 72 Tuchmacher.
Mehrere Bergwerke sind in Betrieb.
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1725
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Der große Stadtbrand
am 12. April 1725.
Alle 120-130 Häuser innerhalb der Stadtmauern brennen in
kürzester Zeit ab. Nur 7 Häuser außerhalb der
Stadtmauer, das Homberg-Haus und Jacobshaus am Maiplatz, das
Kellerhaus, Burghaus, Mühle am Umlauf und Weinwirtshaus
bleiben stehen. 94% der Stadt sind vernichtet, einige Menschen kommen
ums Leben, über 30 Menschen werden verletzt, ca. 700 Menschen
retten sich vor die Stadt. Besonders betroffen ist das Tuchmacher- und
Kirseigewerbe, die Handwerker haben ihre Existenzgrundlage und
Privatvermögen verloren. Wiederaufbau der Stadt fast in der
gleichen Form, wie zuvor.
Einführung eines Bürgerbuches. Man zählt in
Plettenberg unter 130 Familienvätern: 53 Tuchmacher, 7 Schmiede, 5
Händler, 8 Bäcker, 9 Wirte, von denen 5 zugleich Brenner und
4 Brauer sind, 3 Schuster und Fuhrleute. Es gibt Zimmerleute,
Drechsler, Gerber, Schneider, Schlächter, Wollspinner,
Blaufärber, Leinenweber, Maurer, Schreiner, Schornsteinfeger,
Hirten und Tagelöhner.
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1728-1739
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Die Neubebauung des
ehemaligen Offenborngrabens erfolgt.
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1728
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Der Soldat Henrich Bernhard
Hagedorn (Reg. Schliewitz) reicht öffentliche Beschwerde ein, dass
Henrich Öhlen (Ohle) und Caspar Schulte zu Plettenberg ihren
Sensenhammer in ein Stahlwerk verwandeln wollen.
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1729
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Starke
Überschwemmungen.
"Joergen Stahlschmidt" leistet
seinen Bürgereid.
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1734
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Die Stadt erhält ein
"Rathäusliches Reglement", das Freiheiten und Rechte erweitert.
In der Liste der Eisengewerbetreibenden für die
süderländischen Ämter Altena, Iserlohn, Neuenrade und
Plettenberg werden die Brüder Johann Georg und Jost
Henrich Stahlschmidt als
Stahlschmiede in der Stadt Plettenberg angeführt. Johann Georg
Stahlschmidt
gewinnt ein Amt in der Schmiedegilde und legt die Meisterprüfung
ab.
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1735
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Neues Reglement durch
König Friedrich Wilhelm I. für die Verwaltungsordnung
der Stadt Plettenberg, das sogenannte "Rathäusliche Reglement, was
u.a. die Bürgermeisterwahl neu regelt: 2 Bgmst., 1
Kamerarius, 2 Senatoren, 1 Sekretarius, 2 Gemeindevorsteher.
Gründung der Stapelvereinigung der Tuchmacher.
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1736
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General-Schulenplan
für das Kgr. Preussen.
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1739/1740
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Schwere
Überschwemmungen.
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1743-1745
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Neubau des Rathauses.
Jost
Henrich Stahlschmidt erwirbt 1743 im nahen Ort Himmelmert den
Gutshof Huxholl samt Hammerwerk von der lutherischen Kirchengemeinde in
Plettenberg für 732 Reichstaler.
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1747
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Neue Gerichtsordnung.
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1748/49
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Johann Georg Stahlschmidt
wird als Beigeordneter bzw. Scheffe 1748 und als Richtmann 1749
angeführt.
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1750
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Johann Georg Stahlschmidt
stellt einen Konzessionsantrag für einen Rohstahlhammer bei der
Kriegs- und Domänenkammer in Kleve.
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1753
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Stapel und Niederlage von
Samt u. "Kirsei" (besonders festes Tuch) wird errichtet.
Die Verwaltungsreform Friedrich des Großen von Jahre 1753
reformiert das Amtswesen. Die bisherigen Ämter der Grafschaft Mark
werden in vier Kreise zusammengefaßt. Das Amt und die Stadt
Plettenberg werden dem Kreis Altena unterstellt.
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1756
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Johann Heinrich
Jung-Stilling tritt seine Stelle als "Informator" der Kinder des Jost
Henrich Stahlschmidt auf
Huxholl,
Himmelmert, an.
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1756-1763
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Siebenjähriger Krieg, Einmarsch
fremder
Truppen
In die Grafschaft Mark ziehen französische Truppen, Plettenberg
muss hohe Abgaben leisten.
1757 ist der Magistrat nicht mehr in der Lage, die geforderten Abgaben
zu leisten und nimmt bei der Bürgerschaft Kredit auf.
Die Kreditgeber sind:
Dieter Voss
Herr Cramer mit dem Stapel
Bürgermeister Homberg
Jürgen Schmellenkamp
Johan Died. Boley
Peter Rüdiger Woett
Jude Gomperts David
Jacob Hermann Schönenberg
Peter Wulner
Joh. Hendr. Gordesmann
Jobst Jacobi
Joh. Died. Böllinghaus
Conrad Eyringhaus
Christ. Voss
Peter Voss
Bernh. Jacob
Insgesamt kommen 1000 Reichstaler zusammen.
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1758
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1071 Einwohner.
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1759
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"Hanna" Stahlschmidt,
Tochter des eingewanderten Johann-Peter Stahlschmidt lebt mit einem
"ohnmüdigen Kinde" und ist in finanziellen Schwierigkeiten.
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1763
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Generallandschulreglement.
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1765
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933 Einwohner.
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1766
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Die Einführung der
revidierten Bergordnung für das Herzogtum Cleve, das
Fürstentum "Meurs" und die Grafschaft Mark.
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1750
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Ein Leprosen- und
Obdachlosenheim wird erwähnt.
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1771
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Kirchenbücher
lutherisch.
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1780
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In Plettenberg
bestehen 9 Sensenhämmer, deren Produkte zu einem besonderen
Stapel geliefert werden. Dort werden die Sensen von zwei
"Schauern“ einer Qualiätsprüfung unterzogen und
anschließend vom Direktor des Sensenstapels in den Handel
gebracht. Den Höhepunkt der Sensenschmiederei erreicht Plettenberg
im Jahr 1780.
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1781
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Der Weissgerber Konrad
Hanebeck erbaut "auf dem Bohme" a.d. Oester eine Lohmühle.
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1784
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Die Lohmühle Hanebeck
a.d. Waschbeck geht in den Besitz Wwe Geisweid über.
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1785
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200 bewohnte Gebäude.
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1787
|
Die reformierte Gemeinde
Plettenbergs umfasst 1787 etwa 50 Familien und nur 160 Kommunikanten.
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1788
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8 Rohstahlschmiede.
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1789/95
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Hungersnot, Missernten -
König Friedrich Wilhelm II. versucht diese zu mildern, indem er
Korn und Mehl in die Grafschaft Mark schickt.
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1791
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217 bewohnte Gebäude.
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1792
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Das Allgemeine Landrecht
von 1789 gelangt zur Einführung.
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1793
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In der Gemeinde Plettenberg
sterben 123 Personen, im Jahr darauf 129 Personen, davon 47 an der
Roten Ruhr.
Die Lohmühle a.d. Waschbecke ist
nun in Besitz Bernhard Hanebecks und der Erben Geisweid.
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1795
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Am 17. 2. 1795 erhält
Peter Stahlschmidt, ein Sohn Jost Henrich
Stahlschmidts, eine
Konzession zum Betreiben einer Öl- und Sägemühle in der
Lettmecke.
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1807-1815
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Französische Besatzung
Code Napoleon
1808-1815 Eingliederung des Amts Plettenberg in das Großherzogtum
Berg, Ruhrdepartement, zum Arrondissement Hagen und Kanton Neuenrade
gehörig.
Im Munizipalrat sitzen die Herrn Cramer, Fischer, Thomaee,
Küsterer, Dulheuer, Niederstmann, Hollmann, Geck, Stahlschmidt, Schultte, Kellermann,
Mittelste Schulte, Siepmann, Lambertsmann, Spiekermann.
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1809-1817
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Bürgermeister:
Freiherr v. Plettenberg zu Schwarzenberg, "wegen unangenehmer
Privatverhältnisse" wird er seines Amtes enthoben.
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1810
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Tumult am 28. 8. wegen
Erhebung des "blutigen" u. Garbenzehenten in der Stadt.
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1812/1813
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hohe Verluste beim
Russlandfeldzug Napoleons unter den eingezogenen Westfalen,
unter den Opfern auch 2 Plettenberger namentlich erfasst:
Johann Diederich Schröder (2. Inf. Reg., vermisst in
Jellissawetgrad)
Johann Diederich Selter (4. Bergisches Inf.
Reg., stirbt in Mokschansk)
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1813
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Hochwasserkatastrophe am
23./24. Juni.
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1813/1815
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Befreiungskriege.
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1814
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Plettenberg muss die
Einquartierung von 300 russischen Husaren im Breckerfelder Bezirk
mitfinanzieren.
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1816
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Plettenberg gehört nun
zum Regierungsbezirk Arnsberg, Landkreis Altena.
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1817-1827
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Bürgermeister: P. A.
Thomée - Bei seinem Ausscheiden erhält er das Ehrenzeichen
1. Kl.
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1818
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1307 Einwohner. "Fabriken":
u.a. Gebrüder Stahlschmidt in
der Lettmecke und Wilhelm Stahlschmidt
zu Himmelmert.
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1819
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Gemeindemitglieder spenden
160 Taler, wovon eine neue Glocke für die ev. Kirche angeschafft
werden kann.
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1823
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Das reformierte
Presbyterium wird von folgenden Personen gebildet:
Johann
Stahlschmidt, Freiherr v. Plettenberg, Chr. Fr. Allhoff, Wilhelm
Stahlschmidt in
der Lettmecke und Friedrich Neuß.
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1827
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Der Kaufmann Bernhard
Henrich Arnold Stahlschmidt heiratet 1827 die Plettenberger
Lohgerberstochter Henrietta Charlotta Hanebeck.
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1827-1835
|
Bürgermeister:
Hauptmann Johann Wilhelm Ulrich.
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1828
|
Das Rathaus wird an den
Bischof von Paderborn für den Umbau zur kath. Kirche verkauft.
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1829
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Stadtsekretär:
Friedrich Bernhard Geck.
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1831
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Neue Städteordnung,
Cholera-Epidemie.
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1834
|
Das Presbyterium bittet den
Bürgermeister das Schnapstrinken während des Gottesdienstes
polizeilich zu verbieten.
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1835-1837
|
Bürgermeister: J.
Aubel. 1835 wird für Plettenberg von der Obrigkeit die
Einführung der "revidierten neuen Städteverordnung“
verordnet, wogegen man sich bisher heftig gesträubt hat.
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1836
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Wie aus Dokumenten
zur Ermittlung des wahlberechtigten Personenkreises der Stadt
Plettenberg ersichtlich, gehört der Kaufmann Bernhard
Henrich Arnold Stahlschmidt zu den Bürgern mit einem
Grundvermögen von mindestens 1000 Reichstalern.
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1837
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Bürgermeister: Wilhelm
Homberg, der 2 Jahre nach seiner Wahl stirbt.
Brand in den Häusern Stahlschmidt und Seissenschmidt.
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1839
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Pastor Schirmer registriert
voll Sorge, dass einige der neu gewählten Repräsentanten nur
3-4 x die Kirche besucht und seit Jahren das hl. Abendmahl nicht
eingeommen hätten.
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1838-1846
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Bürgermeister:
Apotheker Heinrich Hollmann.
(Bürgermeister 1838-1845, trat 1845 auf Grund von Differenzen mit
dem Magistrat zurück, führte die Amtsgeschäfte
kommissarisch bis 1846 weiter).
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1839
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1539 Einwohner.
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1840
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Bernhard Henrich Arnold
Stahlschmidt zählt zu den Stadtverordneten.
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1847-1855
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Bürgermeister:
Hauptmann Ernst Ludwig v. Schachtmeyer.
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1848
|
Bernhard Henrich Arnold
Stahlschmidt wird als Aussteller auf der Berliner
Gewerbeausstellung festgehalten.
Familienvorstände des Namens "Stahlschmidt" in der
Stadt Plettenberg und ihre Berufe im Jahr 1848:
Stahlschmidt,
Arnold - Kaufmann
Stahlschmidt,
Carl - Tagelöhner
Stahlschmidt,
Carl - Schmied
Stahlschmidt,
Johann - Tagelöhner
Stahlschmidt,
Karl - Schreiner
Stahlschmidt,
Heinrich - Schmied
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1849
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Wirtschaftskrise in
Plettenberg.
1652 Bewohner in der Stadt, verteilt auf 387 Familien.
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1851
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Vereinigung der beiden
protestantischen Kirchengemeinden.
Bernhard Henrich Arnold Stahlschmidt wird
neuerlich zum Stadtverordneten gewählt.
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1854
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1854 ist Bernhard
Henrich Arnold Stahlschmidt der
einzige Plettenberger, der noch einen Sensenhammer betreibt.
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1856
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Einführung der "Neuen
Städteordnung". Bürgermeister bis 1865: Hauptmann Leonard
Wiel.
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1857
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Bernhard Henrich Arnold
Stahlschmidt betreibt - ebenso, wie sein Sohn Stephan Heinrich
Adolph Stahlschmidt - eine Papierfabrik im Östertal.
"Peter Wilhelm" (Peter Wilhelm Christian)
Stahlschmidt zu Lettmecke, Enkel Peter Stahlschmidts, ist
Gemeindevorsteher.
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1861
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Bahnanschluss Hagen-Siegen,
die Eisenbahn endet vorerst in Eiringhausen, 2 Jahre später wird
der Anschluss bis Siegen fertiggestellt.
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1862
|
Heinrich
Friedrich Stahlschmidt, ein Sohn Bernhard Henrich Arnold
Stahlschmidts "stirbt infolge eines Schusses".
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1866
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Der
Kaufmann Bernhard Henrich Arnold Stahlschmidt verlässt
mit seiner jüngsten Tochter Susanna
Plettenberg für immer.
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1866-1902
|
Bürgermeister:
Heinrich Holthausen aus Dorstfeld.
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1867
|
Stadtsekretär: August
Wiel, Sohn des Bürgermeisters.
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1870/71
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Deutsch-Französischer Krieg
Eduard Stahlschmidt (Köbbinghausen), Enkel Peter
Stahlschmidts aus der Lettmecke, ist Teilnehmer des
Feldzuges 1870/71, ebenso wie viele Plettenberger - heute noch
liegen 116 Briefe bzw. Feldpostkarten Plettenberger Soldaten im StA
Plettenberg auf.
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1871
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1976 Einwohner.
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1872/73
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Familie Stephan
Heinrich Adolf Stahlschmidt verlässt Plettenberg für
immer.
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1873
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Neubau Rathaus.
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1880-1890
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Eduard Stahlschmidt ist
Mitglied des Plettenberger Landwehrvereins und setzt sich in den
1880-90er Jahren als Repräsentant der ev. Kirchengemeinde
Plettenberg für den Bau des neuen Krankenhauses ein.
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1880-1920
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Stadtsekretär: Albert
Hermens.
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1890
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Hochwasserkatastrophe.
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1891
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wird die zum Amt Neuenrade
gehörende Gemeinde Ohle dem Amt Plettenberg zugeschlagen.
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1894
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Krankenhaus d. ev.
Kirchengemeinde.
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1899
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Erste Kinovorstellung in
Plettenberg.
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1901
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Die Witwe des Carl
Theodor Stahlschmidt (Enkel Jost Henrich Stahlschmidts) Wilhelmine
Hammerschmidt (I. o-o P. D. Grote) aus Himmelmert, stirbt .
In der Testamentseröffnung wird das Erbe auf 6000 DM taxiert.
Weiteres zu Plettenberger Verlassenschaften hier »»»
Im Magistrat wird als Ratsherr genannt: August Stahlschmidt (bis 1912).
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1902-1924
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Bürgermeister: Rudolf
Köhler aus Schleusingen, vorher Bürgermeister in Bramsche.
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1903-1919
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Stadtverordneter: Karl
Stahlschmidt.
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1910
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5981 Einwohner.
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1920
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Stadtsekretär: Walter
Hermens.
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1914-1918
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Erster Weltkrieg.
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1924/25
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Hochwasserkatastrophe.
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1925
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Bürgermeister Dr. jur.
Ludwig Schneider aus Niedermöllrich.
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1931
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am 17. Juni verwüstet
ein Wirbelsturm das Elsetal, neben Plettenberg ist Köbbinghausen
am schwersten betroffen.
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1933
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7169 Einwohner.
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1939-1945
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Zweiter Weltkrieg.
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1940
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Hochwasserkatastrophe.
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1941
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Infolge der kommunalen
Neugliederung im Jahre 1941 erfolgt der Zusammenschluß der Stadt
Plettenberg mit dem Amt Plettenberg. Das neue kommunale Gebilde
erhält den Namen Stadt
Plettenberg.
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1946
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gehört nun zu
Nordrhein-Westfalen.
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1999-2004
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Hauptamtl.
Bürgermeister: Walter Stahlschmidt.
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Nähere Beschreibungen
einzelner Personen Stahlschmidt aus Plettenberg können auch der
u.a. Publikation "Stahlschmidt" entnommen werden.
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