Wormsbächer
(Wormsbecher, Warnsbecher) in den Akten von Wehrda
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1546
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geht das Kapellgut von Hans
Bonig und Tönges Warnsbecher zu Wehrda an Peter Boßhammer zu
Wehrda über...
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1612
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Henrich Warnsbecher klagt am 6. 12. über die alte
Opfermannsche, dass sie sein Weib mit dem Spinnrocken geschlagen und
verletzt habe...
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1624-1629
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In den Salbüchern werden
u.a. genannt: Ennerß Warnsbecher, Hans Warnsbecher, Henrich
Warnsbecher,
Jacob Warnsbecher...
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1640
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Der Schultheiss Hermann Muth und die Schöffen Enner
Warnsbecher (Andreas Wormsbecher), Henrich Leinweber und Seibert
Pfeifer beschweren sich bei der Fürstlichen Kanzlei am 5. 11.
über Holzdiebstähle durch Marburger Bürger im
Wehrdaer Wald...
Im Kriegschadens-Verzeichnis sind notiert: Enners Warnsbecher, Junghen
Warnsbecher...
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1648
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Am 4. Oktober richten Andreas Wormsbächer, Jacob Scher,
Bast Wolffens Witwe und weitere Personen ein Schreiben an die
Landgräfin mit der Bitte um Erlass der fälligen Geldzinsen
und Pachtfrüchte für die nächsten vier Jahre...
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1654
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Der halbe landgräfliche Freihof kommt durch Erbschaft
an Johann Jakob Wormsbächer und dessen Stiefsohn Andreas
Naumann...
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1680
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Seit 1680 sind 7 Morgen der "Untersten Bette" u.a. an
Andreas Warnsbecher gegen das halbe Heu und Grummet verlehnt. (Es handelt sich dabei
um den zweiten Teil des Wehrdaer Zwölfmorgenackers, auch "der
Deutschen Herren Bette" genannt) ...
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1685
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Seit 1685 läuft ein Prozeß gegen die
Erbleihebeständer, Johann Jakob Wormsbächer und Andreas
Naumann um Herausgabe eines Erbteils des landgräflichen Freihofs.
Kläger ist Johann Severin, Sohn des Valentin Kirchhoff.
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1709
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Andreas Warnsbecher wird als Gastwirt genannt. Die
Konzession für die Gaststätte in der Pulvermühle (an der
Cölber Strasse) hat seine Gattin, die Witwe des Pulvermüllers
Fey(e), Anna Katharina, am 16.5.1706 erhalten, wofür eine Abgabe
von 2 Gulden zu leisten ist...
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1715
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Am 7. August 1715 wird die
neugebaute Gaststätte an der Strasse von Wehrda von Anna Katharina
Wormsbächer an ihren ältesten Sohn aus erster Ehe, Johann
Henrich Fey(e), übergeben. ..
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1724
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Johannes Henrich Wormsbächer leiht vom Deutschen Orden
die Thalmannswiese im Afföller auf dem Wehr für einen Zins
von 3 Gulden...
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1726
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In einer Liste sind folgende Namen angeführt:
Andreas Wormsbächers I. Witwe - Andreas Wormsbächers
II., Witwe - Andreas Wormsbächer III., Ackermann - George
Wormsbächers I. Witwe - George Wormsbächer II.
Tagelöhner - Henrich Wormsbächer, Schneider - Johann Jacob
Wormsbächer, Ackermann - Nicolaus Wormsbächer, Schneider -
Siegfried Wormsbächer, Ackermann ...
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1731
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Am 17. März verleiht der Landgraf den halben
landgräflichen Freihof an Johann Jakob Wormsbächer, Johannes
Muth und Johannes Becker...
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1738
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Jakob Wormsbächer hält
gemeinsam mit seinen Mitbeständern vom landgräflichen Hof 1/2
Wagen und ein Freipferd...
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1738-1747
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In div. Listen angeführt: Andreas Warnsbecher, Conrad
Wormsbächer, Ackermann - George Warnsbecher, Ackermann - George
Wormsbächer jun., Tagelöhner - Henrich
Wormsbächer, Schneider und Tagelöhner - Johann Jacob
Wormsbächer, Ackermann - Nicolaus Wormsbächer, Fischer und
Schneider - Seibert Wormsbächer, Ackermann...
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1746
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"Heerwagen befinden sich hier von der Gemeinde 1/4 Wagen mit
1 Knecht und 1 Pferd, so dieselbe praestiret, wann der Landesherr zu
Felde geht, und dann muß der Kirchhoffische Hof, so Johannes
Rontzner, Johann Jakob Wormsbächer und Johann Jakob Muth allhier
befähret, auch 1/2 Wagen nebst 1 Pferd stellen, die übrigen 2
Pferde aber müssen die Hofleute auf der Capelle, Gerichts
Wittelsberg und die Hofleute zum Neuhof, Gerichts Caldem, erstere 1/4
Wagen, 1 Pferd, 1 Knecht, und letzter nur 1 Pferd stellen."
(zit. n. Immel)
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1747
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Kastenmeister Seibert Wormbächer schliesst die
Kastenrechnung mit 210 Gulden Einnahmen und 190 Gulden Ausgaben ab...
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1748
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Die Gemeinde Wehrda reicht am 5.8.1748 eine Beschwerde gegen
die Erbbeständer des landgräflichen Freihofes beim
Rentmeister in Marburg ein; und zwar gegen Henrich Wormsbächer,
Jakob Muth und Johannes Rontzener, die selber, bzw. deren Väter
Schöffen des Rügegerichts Wehrda sind...
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1751
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Konrad Wormsbächer übernimmt die Leihe der
Wiese des Deutsch-Ordenshofs...
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1762-1763
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Streit des Johann Henrich Wormsbächer zu Wehrda mit der
Eulerzunft zu Marburg wegen der Abtretung eines Ackers zum Tongraben...
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1772
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Die Leihe der Deutsch-Ordens Wiese geht an Georg
Wormbächer...
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1775
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In einem Streit um Entlohnung verbieten Grebe Conrad Metz
und Kirchenvorsteher Johannes Gimbel dem Conrad Wormsbächer
weiter die Blasebälge der Kirchenorgel zu treten, da
Wormsbächer nicht richtig treten könne und daher die
Bälge verderbe...
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1778
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Die Leihe der Deutsch-Ordens Wiese geht an Konrad
Wormsbächer...
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1782
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Die Leihe der Deutsch-Ordens Wiese geht an die
Schwägerin von Konrad Wormsbächer und die Witwe des Johannes
Wormsbächers, Eva Katharina. Sie bleibt im Besitz der
letztgenannten bis 1809...
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1789
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Landgraf Wilhelm verleiht am 13. Juni den halben
landgräflichen Freihof an Johann Jakob Wormsbächer als
Lehensträger u. an Adam Schneider, namens seiner Ehefrau Anna
Katharina geborene Muth (T.d. Jakob Muth) und Johannes Becker, Sohn des
Johannes Becker und Elisabeth Naumann ...
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1805
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Johann Jakob Wormsbächer besitzt eines der
grössten Bauerngehöfte Wehrdas...
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1827
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Johann Jakob Wormbächer ist Hauptlehensträger des
landgräflichen Freihofs...
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1843
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Hermann Schneider, Bürger zu Marbach kauft den Anteil
der Familie Wormbächer am landgräflichen Freihof. Am 14.10
wird Schneider 3/4 des Lehenhof übertragen.
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1879
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Am 31.7. fällt das zweijährige Söhnchen des
Steinhausers Wormsbächer in den tiefen Windebrunnen auf Schulzens
Hof, es kann gerettet werden ...
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Quellen/Bibliographie (Auswahl):
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HStAMarburg, HStADarmstadt
(Rügegerichtsprotokolle, Div. Rechnungen, Salbücher,
Domänenrentei, DO-Ballei Hessen, Güter Specialia usw.)
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Büff, L.:
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Von den alten Heerwagen und
Heerwagengeldern, in: ZHG, Bd. 8, Kassel 1890, S. 270-290
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Görich,
Willi:
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Die Entwicklung des Dorfes, in:
Müller: Rund um Wall und Wehrturm, Mardorf 1955
Marburg, vom Marktflecken zur Stadt, in: Hesssische Heimat, 15. Jg. H.
4, 1965, S. 2-4
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Grossmann,
G. Ulrich:
|
Marburg an der Lahn, Marburg 1972
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Immel,
Otto:
|
Wehrda, Weinstraße, Burg
Weißenstein, Marburg 1976
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Küch,
Friedrich:
|
Die ältesten Salbücher
des Amtes Marburg, in: ZHG Bd. 29, Kassel 1905, S. 145-258
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Kürschner,
Walter:
|
Geschichte der Stadt Marburg,
Marburg 1934
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Landau,
Georg:
|
Beiträge zur hessischen
Ortsgeschichte, in: UHG Bd. 9, Kassel 1862, S.
360-380
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