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Kontakt und Impressum

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Dipl.Ing.Helmut Waltner
Ottensteinstraße 112
2344 Maria Enzersdorf

Telefon: 02236 47680
e-mail: h.waltner@kabsi.at

 

Über mich

Ich wurde 1939 in Dobersberg im Waldviertel geboren, besuchte dort die Volksschule und anschließend das BRG in Waidhofen /Thaya.   »
Nach der Matura inskribierte ich an der TH Wien Fachrichtung Nachrichtentechnik - Elektrotechnik.
Während des Studiums war ich bereits beim Amt der NÖ Landesregierung als Ferialpraktikant tätig und trat dann 1962 in den Landesdienst ein.

Beruflicher Werdegang:
Anfangs war ich in beim Land Niederösterreich in der Abteilung beschäftigt, die für den Ausrüstung von Landes- und Bundesgebäuden mit Elektro-Installationsanlagen zuständig war. Mein Aufgabenbereich war die Planung, die Ausschreibung, die Angebotskontrolle, die Vergabe und anschließend die Bauüberwachung und Abrechnung der Anlagen.
Nach Abschluss meines Studiums an der Technischen Hochschule in Wien (Fachrichtung Nachrichtentechnik) wurde ich dann als Amtssachverständiger für Elektrotechnik bestellt.

Zusätzlich wurde mir sodann beim NÖ Straßendienst die Leitung des Bereichs Funk- und Haustechnik übertragen.
Zum damaligen Zeitpunkt war das Funknetz der Straßenverwaltung zu errichten, das die Aufgabe hatte, eine Kommunikation zwischen den einzelnen Straßenfahrzeugen untereinander und den lokalen Straßenmeistereien und Bauabteilungen über Funk herzustellen, um einen effektiven Winterdienst organisieren zu können.

Weiters zählte zu meinem Aufgabenbereich die damals gebauten Donaubrücken Melk, Krems und Hainburg mit Beleuchtungsanlagen auszurüsten und die Schnellstrassen S3 und S6 mit Notrufanlagen und Glatteiswarneinrichtungen auszustatten.
Da entlang der Schnellstrassen keine Stromversorgung und keine Nachrichtenkabel vorhanden waren war es naheliegend die Stromversorgung mittels Photovoltaik-Modulen und die Nachrichtenübermittlung per Funk durchzuführen. Dies brachte mich in Kontakt mit der Photovoltaik.

Bald zeigte sich, dass die Photovoltaik nicht nur zur Stromversorgung von Funkgeräten geeignet war, sondern durchaus einen Beitrag zur Eigenversorgung der Strassenmeistereien leisten konnte.

Als Leiter der Abteilung Haustechnik der NÖ Strassenverwaltung hatte ich die elektrotechnischen und maschinenbautechnischen Anlagen zu betreuen. Dadurch hatte ich die Möglichkeit alternative Techniken einzusetzen und einen konsequenten Umstieg auf erneuerbare Energien durchzuführen. Die veralteten Ölheizungen wurden durch moderne Holz-Hackschnitzel-Heizungen bzw. Gasheizungen ersetzt und, wo die technischen Voraussetzungen gegeben waren, wurden auch Wärmepumpenanlagen und Kraft-Wärme-Kopplungen zum Einsatz gebracht. Die Hackschnitzel konnten durch den notwendigen Rückschnitt der Bepflanzung entlang der Straßen selbst aufgebracht werden.

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Warmwasser-M

 

Für die Warmwasserbereitung wurden Sonnenkollektoren mit eigenem Personal erzeugt, eine Methode, die dann durch Selbstbaugruppen, die sich in der Umgebung gebildet haben, rasch Nachahmer fand.
In jedem Neubau der Strassenverwaltung wurden Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung eingebaut.

1990 begannen dann die Vorarbeiten für die Errichtung von Windkraftanlagen, wobei 1994 die 110 kW Anlage am westlichen Ortsrand von St.Pölten neben der Bundesstrasse 1 und eine kleinere 30 kW Anlage in Zistersdorf in Betrieb genommen werden konnte.

   

NOE-Karte7

Für mein Engagement beim praktischen Einsatz erneuerbarer Energien und meine Tätigkeit in den Vereinen "Eurosolar Austria" und der "Interessengemeinschaft Windkraft" erhielt ich 1994 den "Österreichischen Solarpreis" verliehen.

Bis zu meiner Pensionierung 1999 waren die Hochbauten der NÖ Straßenverwaltung bei der Nutzung alternativer Energiequellen absoluter Spitzenreiter in ganz Niederösterreich.