Monatsbetrachtung
Hier wird jedes Monat eine Zeichnung und ein Text veröffentlicht. Diese sind an die Jahreszeitangepasst, sie sollen zum Innehalten und Nachdenken anregen
Texte und Beiträge zum Nachdenken finden sie auch hier.
Mai 2004
Einen Menschen lieben heißt:
ihm helfen, Gott zu lieben.
Geliebt werden heißt:
Hilfe erhalten, Gott zu lieben.
(Sören Kierkegaard)
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April 2004
staunen
kann ich jedes Jahr
aufs Neue
über grüne Keime
die aus schwarzen
Ackerfurchen treiben
grüne weiche Triebe
strecken sich
aus hartem Boden
unbeirrt dem Licht
entgegen
Licht
ist stärker als
die Nacht
Tod flieht vor dem
Leben
daran will ich glauben
darauf will ich hoffen
dafür will ich lieben
(Gerhard Eberts)
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März 2004
Die Kirche hat schon recht, wenn sie am Anfang jeder österlichen Bußzeit (Zeit der Umkehr) sagt:
"Kehre um und glaube an das Evangelium." Sie meint damit; die grundlegende Beziehung mit und zu Gott
erneuern, vertiefen und reinigen. Dies kann geschehen, dazu seien noch eingie Hinweise angeführt: das
Wort Gottes öfter hören und in uns aufnehmen, sich Zeit zum Gebet und zur heiligen Messe nehmen,
offen sein für die Not des Nächsten. In allem ist das Wichtigste: die innere Offenheit und Hinwendung zu Gott.
Darin vollzeiht sich Bekehrung. (Wendelin Reisch)
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Februar 2004
In einer immer
lauter werdenden Welt
muss der Wert der Stille
erst wieder
entdeckt werden
(Marc de Smedt)
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Jänner 2004
Das ist mein Wunsch für dich
Nicht, dass keine Wolke
dein Leid überschatte,
nicht, dass dein Leben künftig
ein Beet voller Rosen sei,
nicht, dass du niemals bereuen müsstest,
nicht, dass du niemals Schmerzen
empfinden solltest-
nein, das wünsche ich dir nicht.
Denn Tränen reinigen,
Leid adelt,
Schmerz und Not bringen uns der Mutter
und dem Kind von Betlehem näher.
Mein Wunsch für dich lautet:
Dass jede Gabe, die Gott dir schenkt,
mit dir wachse und dir dazu diene,
denen Freude zu schenken,
die dich mögen.
Dass du immer Freunde hast,
die es wert sind, so zu heißen,
denen du vertrauen kannst,
die dir beistehen, wenn du traurig bist.
Das ist mein Wunsch für dich -
heute und alle Tage.
(Aus Irland)
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Dezember 2003
Machen wir es wie Gott, werden wir Menschen.
(Bischof Kamphaus)
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November 2003
Herr, mach aus mir ein Werkzeug deines Friedens.
Wo Haß herscht, laß mich Liebe bringen;
wo Beleidigung, die Vergebung;
wo Zwietracht, die Einheit;
wo Irrtum, die Wahrheit;
wo Zweifel, den Glauben;
wo Verzweiflung. die Hoffnung;
wo Finsternis, das Licht;
wo Traurigkeit, die Freude.
Herr, lass mich weniger danch trachten,
getröstet zu werden, als zu trösten;
verstanden zu werden, als zu verstehen;
geliebt zu werden, als zu lieben.
Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergißt, der findet sich;
wer verzeiht, der erlangt Verzeihung:
und wer stirbt, der wird auferweckt zum ewigen Leben.
Amen
(Franz von Assisi zugeschrieben)
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Oktober 2003
Wo die Mäßigung nicht beobachtet wird,
verkehrt sich das Gute in Übles.
(Ignatius von Loyola)
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September 2003Lieben,
so sagte ein großer Theologe einmal,
heiße Raum geben, Freiraum lassen...
Wer liebt, schenkt her, statt festzuhalten. ...
Wer liebt, schenkt Licht, ...
schenkt Freude und Leben.
Liebe ist Freude am Leben;
Freude am anderen;
Freude an Gott.
Gott ist Freude;
seine Freude ist erfinderisch.
Er schenkt uns Zeichen seiner Liebe -
Menschen, Tiere, Pflanzen, Sterne ...
(Adalbert Ludwig Balling)
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August 2003
Wo Sonnenblumen blühen,
kommt Freude auf;
vielleicht auch Sehnsucht -
nach Wärme, nach Erfüllung,
nach Überirdischem.
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Mai 2003
Das kostbarste Geschenk,
das wir zu bieten haben, ist die Zeit.
Zeit haben ist keine Zeitfrage
(Anton Kner)
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April 2003
Beten ist eine gute Sache.
Es braucht keine technische Energie,
es zehrt nicht an den Rohstoffen
der Erde, es verschmutzt nicht Luft noch Wasser
gerade so wie das Singen, das Lieben
und das Tanzen.
(Margaret Mead)
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März 2003
Herr, erwecke deine Kirche und fange bei mir an.
Herr, bau deine Gemeinde und fange bei mir an.
Herr, lass Friede und Gotteserkenntnis auf Erden kommen und fange bei mir an.
Herr, bringe deine Liebe und Wahrheit zu allen Menschen und fange bei mir an. (China)
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Februar 2003
Du kannst Dein Leben nicht verlängern, noch verbreitern, nur vertiefen. (Gorch Fock)
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Jänner 2003
Wenn Du das Schöne im Leben und in der Welt entdeckst, das Glück der Liebe erfährst, Freundschaft, Wohlwollen und Gelingen, wenn gerade diese Erfahrungen in Dir die Sehnsucht nach dem Größeren wecken, dann wisse: Es gibt einen, der da ist in Deinem Leben: der Deine Sehnsucht mitträgt und sie erfüllen wird: Immanuel - Gott-mit-uns. (Otto Lutz in "Anzeiger für die Seelsorge")
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Dezember 2002Gebet ist die Summe unserer Beziehung zu Gott. Wir sind, was wir beten. Das Maß unseres Glaubens ist das Maß unseres Gebets. Unsere Fähigkeit zu lieben ist unsere Fähigkeit zu beten
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November 2002
Gott lenkt alles mit wundervoller Weisheit.
Wir wissen nur nicht sofort wozu alles gut ist. Engelmar Unzeitig
(aus dem Konzentrationslager Dachau)
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Oktober 2002
Die Liebe des Herrn stößt unsere Herzen an, damit wir diesen Impuls weitergeben. Wo diese Liebe nicht erklingt, kann man die Gemeinschaft der Jüngerinnen und Jünger, die Jesus ja gewollt hat, nicht erkennen.
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September 2002
GOTT, schenke mir die Gelassenheit, das anzunehmen, was ich nicht ändern kann.
GOTT, schenke mir den Mut, das zu ändern, was ich ändern kann.
GOTT, schenke mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
(Englisches Pilgergebet)
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August 2002
Es ist nicht leicht, mit Gott Schritt zu halten. (Martin Buber)
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Juli 2002
Die Liebe bewirkt, dass wir niemand leiden sehen können, ohne mit ihm zu leiden. Wir könnten ihn nicht weinen sehen, ohne selbst zu weinen. Die Liebe öffnet dem einen das Herz des andern und läßt ihn spüren, was der andere empfindet ... Wie zartfühlend ist der Sohn Gottes! ... (Vinzenz von Paul)
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Juni 2002
Es ist besser eine kleine Kerze anzuzünden, als dauerend über die Dunkelheit zu klagen.
(Joachim Wanke)
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Mai 2002
Die künftige "Mutter vom guten Rat" mußte der Ratlosigkeiten in ihrem Leben auch Meister werden, den Weg der Prüfung vollenden. Und eben diese Bewährung im Leiden ist es gewesen, in der Maria für die kommende pilgernde Kirche emporgewachsen ist
zur "Mutter vom guten Rat".
(Jürgen Weiger)
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April 2002
Kommt sagt es allen weiter, ruft es in jedes Haus hinein !
Christus ist auferstanden - Er ist wahrhaft auferstanden !
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März 2002
Der Glaube ist zuallererst die Bindung des ganzen Menschen an ein Du, an eine Person. Deshalb konnte Kradinal Newmann versichern, Frömmigkeit wiege alle theologische Gelehrsamkeit auf. Der Glaube verlangt Hingabe. Wir fassen Vertrauen zu Jesus Christus als unserem Bruder und geben uns ihm in Liebe hin (Georg Moser)
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Februar 2002
Die Seele ernährt sich von dem, worüber sie sich freut. (Augustinus)
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Jänner 2002
"We trust in good - Wir vertrauen auf Gott" steht auf jeder Dollarnote. Das auf der gemeinsamen europäischen Währung Euro - die mit erstem Jänner 2002 als Zahlungmittel bei uns eingeführt wurde kein geistiges Bekenntnis angeführt ist, soll uns täglich mahnen, dass es keine Wertegrundlage im europäischen Raum gibt und das wir als Christen an Einfluß verlieren. (Dechant Erich Kobilka bei seiner Neujahrspredigt zum Fest der Gottesmutter Maria 2002)
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Dezember 2001
Der schönste Dank für Gotte Gaben besteht darin, dass man die Gaben Gottes weitergibt.
(Kardinal Faulhaber)
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November 2001
Alle Tage mußt du lieben, auch die dunklen, die trauervollen, die umschatteten...
Denn alle deine Tage machen dein Leben aus, dein ureigenstes, das mit deinem Wesen menschlich eng verbundene.
(Gertrud Maaßen)
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Oktober 2001
Gott schreibt mit jedem Menschen seine Geschichte. Du bist geliebt - heißt das Vorwort jeder Geschichte (Petrus Ceelen)
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September 2001
Der Herr erwartet nicht etwas von uns, er erwartet uns selbst (Kyrilla Spiecker)
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August 2001amhn amhn
Der Beter muß all seine Kraft einsetzen, dass das Amen (amhn griech.) lebendig und wahr sei in allem, was er tut. (Adrienne von Speyer)
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Juli 2001
Öffne dich dem Menschlichen, und du wirst sehen, wie alles eitle Verlangen nach Weltflucht vergeht. Steh zu deiner Zeit, passe dich den Bedingungen des Augenblicks an. "Vater, ich bitte dich nicht dass du sie von der Welt nimmst, sondern, dass du sie bewahrst vor dem Bösen" (Vgl.Joh.17,15)
Aus der Regel von Taizé
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Juni 2001
Das Gebet ersetzt keine Tat, aber es ist eine Tat, die durch nichts zu ersetzen ist. (Dietrich Bonhoeffer)
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Mai 2001
Ich grüße dich, Mutter, jeden Tag. Ich grüße dich auf all meinen Wegen. Ich bitte dich um Eingebung und Kraft, um meine irdischen Pflichten recht zu erfüllen, um Gott zu loben und die ewige Seligkeit zu erlangen. Maria ich will wie du in Bethlehem und auf Golgota immer bei Jesus bleiben. Er ist der unsterbliche König aller Zeiten. (Papst Johannes XXIII)
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April 2001
Der Mensch hat die Freiheit jeden Tagumzukehren, aberer tut es nicht.(Martin Buber)
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März 2001
Für die Christen istjeweils der Nächste,der unser am meisten bedarf.(Edith Stein)
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Februar 2001
Der Mund des Gerechtenbewegt Worte der Weisheit,und seine Zunge redet,was recht ist.Er hat die Weisungseines Gottes im Herzen.(Thomas v. Aquin)
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Jänner 2001Ein neues Jahr liegt vor dir,ein neues Stück Lebenbreitet sich in dir aus.Ergreife die v