Geschichte der Band Die Musiker der Rhythmusgruppe Schlagzeug, E-Bass, E-Gitarre und Keyboards kennen einander schon seit deren Gymnasialzeit in Baden. Bei verschiedensten manchmal langjährigen und/oder kurzfristigen musikalischen Unternehmungen liefen sich die vier über den Weg. Zuletzt – in den Jahren 2002 bis 2004 – traf man sich bei der Kreativarbeit für eine indisch-pazifistische Rockband, die die vier Musiker Christoph Koller, Dieter Bartl, Martin Rankl und Claus Riedl nach unüberwindlichen, künstlerischen Meinungsverschieden-heiten mit dem Bandleader verließen. Das gegenseitige Versprechen, beim nächsten Projekt wieder miteinander spielen zu wollen, wurde dann 2005 eingelöst: Claus Riedl hatte in seinem Haus einen Teil des Kellers zu einem idealen Proberaum eingerichtet. Mit der kollegialen Einladung von Claus Riedl kam auch der Neo-Badener Daniel Klick an der Trompete zur Formation. Nun konnte es losgehen! Leider gab es gleich anfangs einen großen Rückschlag: der ausgewählte Sänger/Saxophonist konnte trotz einiger Bemühungen aus beruflichen Gründen seinen Platz in der Band nicht richtig ausfüllen. Nach einigen Monaten der Ratlosigkeit lud Dieter Bartl einen Percussionisten zur Probe ein und mit Moritz Hartmann war der Kreis der Rhythmusgruppe harmonisch geschlossen. Sogleich schlug der „Neue“ einen Saxophonisten zum Mitspielen vor, der erst kürzlich von Wien nach Tribuswinkel gezogen war. Johannes Jahn kam mit seinem Tenor-Saxophon an und sogleich waren sich die mittlerweile schon sieben Musiker einig. Sowohl persönlich-privat als auch in musikalisch-künstlerischer Hinsicht war man verblüffend oft einer Meinung, und das „Ding“ begann sich zu drehen. Wenige Wochen später lud Martin Rankl den Alt-Saxophonisten Bernhard Schneider ein. Der kam trotz der großen Entfernung zwischen Proberaum (Tribuswinkel) und Wohnort (Traismauer) ab nun. Cool! Dreistimmiger Bläsersatz! Damit eröffneten sich stilistisch und hinsichtlich der Arrangements ziemlich viele Möglichkeiten. Bei einem Auftritt, der im Rahmen eines weihnachtlichen Benefiz-Events in Baden stattfand, erntete die Band schon gute Kritiken. Die Erweiterung drängte sich logischerweise auf: mit Katharina Schiehsl konnte eine charismatische und kompetente Jazzsängerin gefunden werden. Nach dem Freiluft-Konzert am Bellevue über den Dächern von Baden und nach der Band-Klausur im Juli 2007 begann das VAN DE GRUUFMAAKERS-Mobil schneller zu rollen: in der steirischen Jazz-Hochburg Fehring gastierte die Band im Stadtkeller. Gleich zweimal, September und November 2007, wurden die „Macher des Groove“ in Joe Zawinul´s Birdland Vienna eingeladen. Auftritte in Baden, Altenmarkt und am Hafnerberg folgten. Sozusagen ein „Spring-ins Feld“-Auftritt wurde das hervorragende Kunstprojekt von Werner Jambor in Wien (siehe http://www.buchamzug.at) auf der 1er-Straßenbahnlinie. Auf wirklich viel zu engem Platz spielten die Gruufmaakers zwischen den Interviews zum Thema „Buch“ in der fahrenden Tram. Schwierig und unorthodox, aber es machte Riesenspaß zu performen. Am 31. Mai 2008 konzertiert das Ensemble im Schloss Fischau, Bad Fischau-Brunn, um 19:30 Uhr, diesmal auf einer ausreichend großen Bühne. Großartige Stimmung - Publikum und Band hatten riesigen Spaß an der Musik. In Zukunft sind Auftritte geplant in Österreich: Birdland Wien, Baden, Kitzeck-Sausal, Fehring; in Deutschland: Burghausen; in Ungarn: Budapest; Stand: August 2008