Amor vom Gänseblümchen

Mein Name ist Amor vom Gänseblümchen und ich wurde am 5.4.1993 in Enns geboren. Meine ersten 12 Wochen verbrachte ich bei meiner Mutter und meinen Geschwistern.

 

 

Dann kamen meine Menschen und holten mich zu sich nach Hause. Sie waren ganz begeistert von mir. Sicherlich deshalb weil ich etwas ganz besonders bin. Die Araber sagen das der kleine weiße Fleck den ich am Kopf habe, die Stelle ist an der mich Allah bei der Geburt gesegnet hat.

 

Vielleicht aber haben sie das gar nicht gewusst und ich war einfach nur niedlich. Jedenfalls haben sie mich mitgenommen und nach  über 3 Stunden Autofahrt waren wir dann endlich am Ziel (mir war vielleicht übel) und ich ging erst einmal schlafen.

 

Am nächsten Tag begann ich dann sofort mit der Erziehung meiner Menschen. Ich habe ihnen alles beigebracht was sie wissen müssen: "wann ich gerne nach draußen gebracht werde, welches Futter mir am besten schmeckt, das ich am liebsten nach 22Uhr mit ihnen spielen möchte und zu guter letzt das ihr Bett viel bequemer ist als meines und sie es deshalb mit mir teilen müssen.

Mit allem waren sie nicht einverstanden aber da haben wir einfach Kompromisse geschlossen ich lass ja mit mir reden.

 

Überall wo meine Menschen hingehen oder fahren (habe jetzt eine Vorliebe fürs Autofahren entwickelt) bin ich auch dabei und wenn mich einer mal nicht reinlassen will gehen meine Menschen auch nicht hin. Sie sagen immer: Da wo mein Hund nicht erwünscht ist sind wir es auch nicht. Weil meine Menschen so brav gelernt haben und sie mich immer so lieb bitten bin ich meisten ein braver Hund wenn wir unterwegs sind. Außer wir treffen einen anderen Rüden dann muss ich ein bisschen den Matcho raushängen lassen.

 

Beim Spaziergang gehe ich immer extra am Kindergarten vorbei der in Nähe von unserem Haus liegt. Ich liebe diese kleinen Racker. Mittlerweile kennen mich ja schon alle und freuen sich schon wenn ich komme. Da gibt’s dann im immer Streicheleinheiten bis zum abwinken (hoffentlich haben sie saubere Hände). Anfangs hatten ja einige Angst vor mir da ich ja genauso groß bin wie sie, aber dann haben sie gesehen das ich ein ganz lieber bin. Jetzt kommen sie immer gleich alle angelaufen.

 

2 Wochen im Jahr machen wir auch Urlaub von zu Hause. Da geht’s dann an den Mondsee wo wir bei einer Familie mit Garten wohnen in dem ich dann auch frei herumlaufen kann.

Hier kann ich den ganzen Tag faul in der Sonne liegen, aber auch im Wasser nach Herzenslust herumtollen.  Meine Menschen nehmen mich auch auf dem Segelboot mit, da machen die anderen Segler vielleicht Augen. Die haben wahrscheinlich noch nie einen Seehund gesehen. Aber sie sind immer ganz lieb und winken uns.

 

An den Sonntagen bringen mich meine Menschen zur Rennbahn. Die haben echt geglaubt das sie mich mit einem alten Lappen täuschen können. Ich hab ihnen dann das Gegenteil bewiesen, sollen sich doch die anderen Hunde abrackern. Ich warte immer das meine Magyar Agár Freunde auftauchen damit ich mit ihnen spielen kann. Es gibt auch noch einige andere nette Hundedamen auf der Bahn die ich dann ausgiebig begrüße, nur die Afghanen kann ich nicht leiden, nicht einmal die Mädels.

 

Dieses Jahr haben mich meine Menschen zu einer Hundeausstellung gebracht um mich einem Richter zu präsentieren, der den schönsten Saluki wählen soll. Ich weis zwar nicht wozu das gut sein soll, weil sie ja immer zu mir sagen das ich das bin. Aber wenn es ihnen Spaß macht, warum nicht. Ich weis ja sowieso das ich der schönste bin, oder etwa nicht?