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| Ansitze | Die Ansitze im Tode: Kirchen, Kapellen und Friedhöfe | |||
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Ansitze Ansitze der Seeau Ansitze Verwandter Kirchen Friedhöfe |
In Kirchen und Friedhöfen gibt es eine Reihe von Epitaphen und andere steinerne Zeugen der Grafen von Seeau und deren Vorfahren, die auf den Ansitz der Toten hinweisen und ihn schmücken. | |||
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Altmünster |
Der Glaube an ein Leben nach dem Tod hatte bereits die Menschen in frühester Zeit dazu bewegt, ihre Toten zu begraben und sie für ein "Leben danach" auszurüsten. Christen vertrauen den Berichten des Evangeliums über die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus. Die Adligen und die wohlhabenden Familien legen Wert auf Denkmäler und lassen Familiengrüfte und Epitaphe errichten, je näher dem Altar als dem Zentrum des Heiligen desto besser. Die Kunst vergangener Epochen liefert in oft eindrucksvoller Weise "Bilder" an den Glauben an das Leben nach dem Tode. Die kunstvollen Epitaphe der Grafen von Seeau an den Kirchenwänden und die Grabsteine in den Friedhöfen legen davon ein deutliches Zeugnis ab. Es kommt den Stiftern (meist den Söhne) der Epitaphe darauf an, dass der Verstorbene im Gedächtnis der Untergebenen und Nachgeborenen fortlebt. Denn nirgendwo sonst kann der Nachruhm eines Adeligen so stark an seine Person gebunden werden wie auf den Epitaphen in der Kirche. Weil die Gemeinde die riesigen Denkmale bei jedem Gottesdienst vor Augen hat, bleibt die Erinnerung an den verstorbenen Herrn lebendig. |
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| Altmünster am Traunsee | ||||
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Altmünster ist älteste Pfarre im Bereiche des jetzigen Dekanates Gmunden.
Die Agilolfinger Herzoge errichten im 8. Jahrhundert zur Förderung der geistigen und materiellen Kultur am Ufer des Traunsees ein Mönchskloster und weihten die Kirche dem heiligen Ordensstifter Benedikt. 0920 wird die Abtei von eingefallenen Magyaren zerstört. Nach der Schlacht auf dem Lechfeld 955 kehren die geflohenen Einwohner in ihre Ortschaften zurück, und Münster entsteht nicht mehr als Abtei, sondern als Pfarre. Münster ist Mutterpfarre die Gebiete um Traunkirchen, Goisern, Hallstatt, Gmunden mit Ohlsdorf, Laakirchen, Schörfling und St. Georgen im Attergau betreut. 1236 wird Altmünster als "antiquissima parochia monasterialis" (alte Pfarrei Münster) genannt. 1473 wird die romanische Kirche im gotischen Stil erneuert. 1625-1627 Graf Herberstorf lässt den Altarraum dieser gotischen Kirche im Renaissancestil erneuern und vergrößern. 1707 Franziska Katharina Freiin von Seeau lässt zu Ehren des heiligen Johannes von Nepomuk einen Seitenaltar errichten. Das Seeau Wappen ist über dem Altarbild angebracht. [Franziska Katharina ist die Tochter des Johann Georg Pflügel von und zu Goldenstein und der Ursula Gienger von und zu Grünbüchl auf Wolfsegg und Rotteneck, * 1635, † 1719 auf Roith am Traunsee. Sie ist die Ehefrau des Johann Philibert Freiherr von Seeau zu Mühlleuthen auf Ebenzweier, Hiltprechting, Thalham, Puchberg und Reuth im Hausruckviertel, † 13.2.1694.] 1725 Anton Nikolaus und Johann Josef Ehrenreich,
Reichsgrafen von Seeau, erneuern am 2. November ihre Gottesdienststiftungen
zum Gotteshaus in Altmünster und erhöhen das Stiftungskapital auf 1750 fl.
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In Pfarrkirche und der versperrten Allerheiligenkapelle sind Epitaphe der Grafen von Seeau und der mächtige Tumbadeckel des Adam Graf Herberstorff. untergebracht Drei Epitaphe der Grafen von Seeau sind im Kirchenraum noch vorhanden:
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| Bad Ischl | ||||
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Auf dem Friedhof von Bad Ischl ruhen nicht nur Einheimische, sondern auch viele Adelige, Neureiche und Berühmtheiten aus der ganzem Monarchie. Ursprünglich waren viele von ihnen wohl mit dem Hofstaat des Kaisers für einige Wochen im Sommer nach Ischl gekommen und sind dann doch für immer hier geblieben. Grabtafel der bürgerlichen Seeauer gleich rechts vom Eingang in einer schmuddeligen Ecke und diverse andere Grabtafeln an der linken Grabwand. Als ich im Frühjahr 2002 den Grab- und Gedenkstein der bürgerlichen Seeauer fotografieren will, ist er verstellt und von allerlei Unrat verdeckt. Ich muss eine stinkende, halb gefüllte Petroleumtonne weg schieben, leere Getränkeflaschen und weiteren Dreck zur Seite schaffen, damit ich den Blick darauf auf den Epitaph frei bekomme.
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| Feldkirchen/Donau Bezirk Urfahr Umgebung | ||||
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Pfarrkirche Eva Johanna von Seeau oo Georg Karl Figer von Hirschenberg.
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| Goisern | ||||
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Katholische Pfarrkirche Ein total finsterer Kirchenraum, man kann kaum die eigene Hand vor den Augen sehen, geschweige denn die Epitaphe lesen, außer mit Taschenlampe. Aber die Fotos der Epitaphe (Seeau und Nütz) werden mit Blitzlicht ganz gut. Der Epitaph der Grafen von Seeau ist links im alten Querschiff. Es ist der Epitaph des Johann Sigismund Seeauer (oo Maria Elisabeth Zaller) Salzfertiger in Hallstatt, Vater des Abtes Beda Seeauer vom Stift St. Peter in Salzburg. Der Grabstein des Wolfgang Seeauer und seiner Frau Katharina Reich von Reichenstein ist nicht erhalten, ebenso wenig die von seinem Vater (Thomas dem Alten) gestiftete Seeauerische Grabkapelle.
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| Gramastetten | ||||
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Pfarrkirche Zwei Epitaphe der Schmidauer von Oberwallsee.
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| Helfenberg | ||||
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Auf dem Friedhof in Helfenberg im Mühlviertel ist kein einschlägiger Grabstein zu finden.
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| Kirchberg im Mühlviertel | ||||
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Pfarrkirche Johann Ludwig von Seeau oo mit Elisabeth, Tochter des Achaz des älteren Hackelberg auf Höhenberg und der Eva von Eybelsberg.
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| Lauffen | ||||
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Pfarrkirche Der Turm der Wallfahrtskirche zu Lauffen wird durch eine Spende des Salzamtmanns Johann Friedrich Graf Seeau von Mühlleuten (1659-1729) errichtet. Ebenso der Hochaltar in der Kirche, über dessen Altarbild immer noch das Wappen der Grafen von Seeau thront.
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| Linz | ||||
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Pfarrkirche Ägyd von Seeau zu Mühlleuthen oo Kordula, Tochter des Johann Nütz zu Goisern und der Regina Alkover.
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| Pichl bei Wels | ||||
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Pfarrkirche Im Altarbereich sind drei Epitaphe der Schmidauer von Oberwallsee angebracht.
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| Steyr | ||||
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Marienkirche Eine heller unglaublich freundlicher Kirchenraum. Die
Gedenkplatten der Seeau von Mühlleuten sind in der Kreuzkapelle (eine Nische
auf der linken Seite) über den Erinnerungstafeln, auf dem Bogen in der Mitte
das (1976 freigelegte) Wappen des Elias Seeau von Mühlleuten, links davon das
Wappen der Susanna Magdalena Alt von Altenau, rechts das (kaum erkennbare)
Wappen seiner zweiten Frau Elisabeth Maria von Prankh, aber mit gut lesbarer
Umschrift. Die helle Sandsteintafel nennt den Konstantin Honorius von Seeau,
Student in Olmütz, 1704 in Gmunden 16-jährig verstorben. Die Familie Seeau
besaß unter der Kapelle eine Gruft. Die Marienkirche wird 1478 zur „Verkündigung Mariens“ geweiht, heute „Unsere Liebe Frau vom Siege“. Sie ist eine ehemalige Dominikanerkirche, heute Jesuitenkirche.
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| Thalheim bei Wels | ||||
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Pfarrkirche An dar Außenwand der Pfarrkirche drei Epitaphe aus rotem
Marmor.
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| Wien | ||||
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Stephansdomkirche: Grabstätte des Johann Maximilian von Seeau und seiner Gemahlin Maria Karolina von Seeau, Erbtochter des Johann Rudolf Reichsfreiherr Schmid von Schwarzenhorn und der Helena Margaretha Fellner von Feldeck auf Hundsturm, Nikolsdorf und St. Margarethen an der Wien. Krypta des Schottenstifts in Wien: Epitaph des Johann Rudolf Freiherr Schmidt von Schwarzenhorn |
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