Unser historisches Wissen ist abhängig von schriftlicher und gegenständlicher Überlieferung. Die schriftlichen Quellen in Form von schriftlichen Überresten einer längst vergangenen Zeit wie Urkunden, Briefe, Rechtstexte, Dokumente der Verwaltung und der kirchlichen Alltagspraxis - außerdem Grabsteine, Epitaphe, Gedenktafeln, etc. Das alles sind Quellen, die in die Deutungen der Geschichtsschreibung, die lokal durchgeführte Heimatforschung, der auf eine Familien bezogene Geschlechterforschung und die Adelsforschung eingehen.

Faust:
"Das Pergament, ist das der heil'ge Bronnen,
Woraus ein Trunk den Durst auf ewig stillt?
Erquickung hast du nicht gewonnen,
Wenn sie dir nicht aus eigner Seele quillt."
Wagner:
"Verzeiht! es ist ein groß Ergötzen,
Sich in den Geist der Zeiten zu versetzen;
Zu schauen, wie vor uns ein weiser Mann gedacht,
Und wie wir's dann zuletzt so herrlich weit gebracht."
Faust:
"O ja, bis an die Sterne weit!
Mein Freund, die Zeiten der Vergangenheit
Sind uns ein Buch mit sieben Siegeln.
Was ihr den Geist der Zeiten heißt,
Das ist im Grund der Herren eigner Geist,
In dem die Zeiten sich bespiegeln.
Da ist's denn wahrlich oft ein Jammer!
Man läuft euch bei dem ersten Blick davon:
Ein Kehrichtfass und eine Rumpelkammer
Und höchstens eine Haupt- und Staatsaktion
Mit trefflichen pragmatischen Maximen,
Wie sie den Puppen wohl im Munde ziemen!"

Über die Jahrhunderte ist so manche Burg und auch so manches Schloss in einen Zustand geraten, der es einem schwer macht, die ehemalige Bedeutung, Pracht und Ausstattung zu erahnen.

Es ist traurige Gewissheit, dass im Laufe der Geschichte immer wieder wertvolle Handschriften, Folianten, Stammbäume, Bilder und andere Kunstwerke aus Schlössern und Archiven verschwunden sind und mit ihnen unwiederbringlich wichtige Informationen über die Zeitläufe.

Ebenso werden immer noch homogene Sammlungen, Bibliotheken und Möblierungen von Schlössern durch Auflösung und Verkauf in alle Winde zerstreut und damit in ihrem Zusammenhang auf immer zerstört.

Aber auch die erhaltenen Schlösser werden laufend ihrer ursprünglichen Funktion beraubt und in kleine unzusammenhängende Einheiten abgemauert, damit die Gebäude ertragreichen Wohn- und Gewerbezwecken zugeführt werden können.

Mephistopheles:
"Gebraucht der Zeit, sie geht so schnell von hinnen,
Doch Ordnung lehrt Euch Zeit gewinnen.
Mein teurer Freund, ich rat' Euch drum
Zuerst Collegium Logicum.
Da wird der Geist Euch wohl dressiert,
In spanische Stiefeln eingeschnürt,
Dass er bedächtiger so fortan
Hinschleiche die Gedankenbahn,
Und nicht etwa, die Kreuz und Quer,
Irrlichteliere hin und her.
Dann lehret man Euch manchen Tag,
Dass, was Ihr sonst auf einen Schlag
Getrieben, wie Essen und Trinken frei,
Eins! Zwei! Drei! dazu nötig sei.
Zwar ist's mit der Gedankenfabrik
Wie mit einem Weber-Meisterstück,
Wo ein Tritt tausend Fäden regt,
Die Schifflein herüber hinüber schießen,
Die Fäden ungesehen fließen,
Ein Schlag tausend Verbindungen schlägt:
Der Philosoph, der tritt herein
Und beweist Euch, es müsst' so sein:
Das Erst' wär' so, das Zweite so,
Und drum das Dritt' und Vierte so,
Und wenn das Erst' und Zweit' nicht wär',
Das Dritt' und Viert' wär' nimmermehr.
Das preisen die Schüler aller Orten,
Sind aber keine Weber geworden.
Wer will was Lebendigs erkennen und beschreiben,
Sucht erst den Geist heraus zu treiben,
Dann hat er die Teile in seiner Hand,
Fehlt leider! nur das geistige Band.
Encheiresin naturae nennt's die Chemie,
Spottet ihrer selbst und weiß nicht wie."

 
         
   
         
Familienakte Seeau  

Das Familienarchiv und Chroniken der Familie Seeau wurden von Generation zu Generation weitergereicht und sind nun im oberösterreichischen Landesarchiv aufbewahrt. Diese Dokumente bildeten die erste Grundlage für meine Reise in die Vergangenheit.

Durch Aktenfunde und mühsame Recherche in den Quellen lassen sich die Lebensumstände der Seeauer teilweise rekonstruieren und geben so einen interessanten Einblick in die jeweilige Epoche.

Zugrunde liegen gesicherte historische Daten, die Interpolation zwischen den einzelnen Fakten ist dem Leser überlassen. Nicht immer ist es mir gelungen, gesicherte Daten herbeizuschaffen. In manchen Fällen sind selbst bei so wichtigen Persönlichkeiten wie Salzamtmännern, frühe Daten nicht mehr zu ermitteln bzw. können nur durch Überlieferungen und Legenden rekonstruiert werden. Man notiert in jenen bewegten Zeiten eben häufig nicht die Geburtstage, oft nicht einmal das Jahr der Geburt und schreibt des Öfteren den Entwicklungsgang nach einem allgemein anerkannten Kanon.

Der Bestand der Familienakten der Familie Seeau wurde 1911 vom Oberösterreichischen Landesarchiv erworben und in den Herrschaftsarchiven verzeichnet. Sie enthalten 12 Urkunden (1586-1779), 12 Handschriften, 5 Aktenbände und 12 Stammbäume aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Sie betreffen das Geschlecht der Seeauer und einige verwandte Familien, deren Genealogie und Besitzungen. Verz.: O 1 (1911)

Archivverzeichnis vom 5. März 1914, l. 158/1911

Eingestellt im Schlüssenberger Archiv

 
         
Urkunden Seeau  

1.   1586 Februar 1, Prag
Kaiser Rudolf II. ernennt den Reichshofrat-Referenten Dr. Johann Wolfgang Freymann von Oberhausen zum Comes Palatinus.
Original Pergament Libell, anh. Siegel

2.   1596 August 24, Prag
Kaiser Rudolf II. gestattet dem Dr. Johann Wolfgang Freymann von Oberhausen, dem eigenen Wappen das der ausgestorbenen Herrn von Randegg hinzuzufügen und den Titel "von und auf der hohen Randegg" zu führen.
Orig. Pergament Libell, anh. Siegel beschädigt.
Prächtige Ausstattung mit 4 Wappenbildern.

3.   1612 Oktober 18, Prag.
Kaiser Mattias gibt Christof Seeauer, dessen Brüdern und Vettern eine Wappenverbesserung.
Kollationierte Abschrift von 1701 August 16, Wien. Pergament, aufgedrücktes Siegel. Latein.

4.   1651 Juni 1, Helfenberg
Wolf Freiherr von Oedt verkauft dem Thoman Khueschleger, Bäcker in Helfenberg, eine Leiten daselbst.
Orig. Pergament Anhängendes Siegel in Holzkapsel zerbrochen.

5.   1699 Mai 12, Laxenburg.
Kaiser Leopold I. erhebt die Brüder Johann Friedrich und Johann Ehrenreich von Seeau in den Reichsgrafenstand.
Kollat. Abschrift von 1699 September 15.
Pergament Libell, anh. Siegel in Holzkapsel

6.   1707 September 7, Wien
Kaiser Josef I. bestätigt den Brüdern Johann Friedrich und Johann Ehrenreich von Seeau die Erhebung in den Reichsgrafenstand.
Orig. Pergament Libell, anh. Siegel in Holzkapsel

7.    1764 Mai 25, München
Herzog Maximilian Josef von Bayern verleiht Isidor Graf Fieger und den Fieger'schen Agnaten mehrere Lehen.
Original Pergament Libell, anh. Siegel in Holzkapsel

8.   1769 Dezember 19, Innsbruck
Kaiserin Maria Theresia gibt dem Johann Karl Graf Fieger, OÖ Landesrat, das Aufgabeamt und den ersten Vorwagen zu Lehen.
Orig. Pergament Libell, anh. Siegel in Holzkapsel

9.   1769 Dezember 19, Innsbruck
Kaiserin Maria Theresia verleiht dem Johann Karl Graf Fieger, OÖ Landesrat, für sich und als Lehensträger der Maria Anna Maximiliane Gräfin Fieger mehrere Lehen.
Original Pergament Libell, anh. Siegel in Holzkapsel

10. 1770 Jänner 9, Innsbruck
Kaiserin Maria Theresia verleiht dem Johann Nepomuk Graf von Spaur als Gerhab der Tochter Maria Anna Maximiliane des Johann Karl Isidor Graf Fieger und der Figer'schen Verwandtschaft mehrere Lehen.
Original Pergament Libell, anh. Siegel zerbrochen

11.   ein gleichlautendes Exemplar wie 10.

12. 1779 Dezember 11, München
Herzog Karl Theodor von Bayern verleiht dem Karl Graf von Fieger, k. k. Gubernialrat in Linz mehrere Lehen.
Original Pergament Libell, anh. Siegel in Holzkapsel

   
         
Akte Seeau  

Band 1.1. Genealogie der Familie Seeau. Abschriften der Privilegien, Erhebung in den Reichsgrafenstand. 1311-1841

Band 1.2 Vollständige Geschlechterprobe der Johanna Nep. Antonia Gräfin von Seeau, 18. Jahrhundert.

Band 2.1 Vollständige Geschlechterprobe der Johanna Nep. Antonia Gräfin von Seeau, 18. Jahrhundert.

Band 2.2 OÖ Landmannschaft der Seeau. Aufnahme in den o. österreichisch Ritterstand 1639-1645 Aufnahme in den o. österreichisch Herrenstand 1700-1701.

Band 2.3 Stammbäume Entwürfe, verschiedene Geschlechter betreffend, 18. Jahrhundert

Band 3.1 kaiserliche Handschreiben an Johann Ehrenreich und Franz Anton von Seeau behufs Teilnahme an den Landtagen, dann um Gewährungen für Darlehen für Reichsbedürfnisse 1689-1746

Band.3.2 Anstellungsdekrete des Grafen Tafnz von Seeau 1825-1833

Band 3.3 Seeauische Grabinschriften. Kollationierte Abschrift aus dem 18. Jahrhundert

Band 3.5 Heiratskontrakte und Testamente 1624-1809

Band 4.1 Verlassenschafts- und Vormundschaftssachen 1691-1817

Band 4.2 Rechnungen über die dem Georg Sebastian Friedrich von Seeau gehörigen Kapitalien und daraus im Jahr 1727 gemachten Ausgaben, 1727

Band 4.4 Abschrift der Seeau'schen Kaufbriefe 1360-1707

Band 4.5 Schuldscheine und Quittungen 1675-1858

Band 5.1 Seeau'sche Korrespondenzen 1701-1704

Band 5.2 Befehle des Elias von Seeau als ständischer Begleitungskommisär an die Herrschaft Tillisburg 1647-1649

Band 5.3 Repititorium über die im Archiv zu Helfenberg befindlichen Schriften der Familie Seeau, 18. Jhdt.

Band 5.4 Projekt eines Repititoriums über ein Familien- und Herrschafts- oder Kanzleiarchiv der Familie Seeau, 18. Jhdt.

Band 5.5 Verzeichnis über die Vormundschaftsakten des Franz de Paulas von Seeau 1817

Band 5.6 Herrschaftliches Bräuhaus zu Piberstein, Fischfangbücher 1774-1796

Band 5.7 Abschriften der Kaufbriefe der Familie Tige über die Groß- und Klein-Sailli (in französischer Sprache) 1724-1728

Band 5.8 Verschiedenes 1598-1788. Nachricht über das Preuische Geschlecht, 18. Jhdt. Beilagen zur Helfenberg'schen Jagdrechnung 1681.

   
         
Handschriften Seeau  

1.   Repertorium Mühlwang

2.   Repertorium Mühlwang

3.   Repertorium Geschlechterakten

4.   Repertorium Helfenberg

5.   Adels- und Stiftproben-Aufsatz der Johann Friedrich und Johann Ehrenreich Grafen von Seeau, 18. Jahrhundert

6.   Adelproben der Familie Seeau 1311-1682. Kollationierte Abschrift aus dem 17. Jahrhundert.

7.   Reisebeschreibungen des Johann Ehrenreich von Seeau durch Salzburg, Tirol, Italien, Frankreich, Deutschland, Belgien, Holland und England. Vom 2. Juni 1684 bis 29. Okt 1685

8.   Stammbuch der Familie Fieger von Hirschenberg

9.   "Memorien" über die Familie Seeau, zusammengetragen von Johann Ehrenreich von Seeau 1699

10. Nachlass des Elias von Seeau, beschrieben von seinem Sohn Johann Friedrich, 1682

11. Vormundschaftsrechnungen für die Erben des Johann Ehrenreich Grafen von Seeau, 1702-1722

12. Zirkular-Verordnungen 1785-1790

   
         
Stammbäume  

Unter Landschaftsakten 263-265 abgelegt. Landschaftsakten, Landleute Seeau, B. IV. 14. 14/1-51, 14/53-99, B. IV. 15. 1-5

1.   Stammbaum des Christof Friedrich Graf von Seeau, ausgefertigt 1699, kollationierte Abschrift 1756. Papier.

2.   Stammbaum des Cajetan Adam Graf von Seeau

3.   Stammbaum des Konstantin Ehrenreich Graf von Seeau

4.   Stammbaum der Maria Theresia Barbara Karoline Walpurga Eva Gräfin von Seeau, ausgefertigt 1784, kollationierte Abschrift 1801, Pergament, mit anhängendem Siegel in Holzkapsel

5.   Stammbaum der Maria Barbara von Gera, verehelichte von Seeau

6.   Stammbaum der Maria Elisabeth von Pranckh verehelichte von Seeau

7.   Stammbaum der Maria Franziska Kreszenzia Freiin von Schertlin von Burtenbach verehelichte von Seeau, 1757, Pergament mit 6 aufgedruckten Siegeln

8.   Stammbaum wie oben ohne Datum

9.   Stammbaum wie oben ohne Datum

10. Stammbaum des Franz Anton Graf Fieger, Pergament 1802, mit 4 anh. Siegeln in Holzkapseln

11.  Stammbaum des Franz Anton Graf Fieger 1764, Perg, mit 4 aufgedrückten Siegeln, zerbrochen

12.  Stammbaum der Familie Zech von und zu Deybach, Freiherrn zu Sulz. Papier auf Leinwand aufgezogen, 1755

 
         
   
        
    Den Beweis für die Behauptung dass die Vergangenheit niemals tot ist, liefern Archive und Bibliotheken. Sie lassen uns in die Vergangenheit blicken. Dabei erfahren wir, wer wir sind und entdecken damit gleichzeitig auch die Zukunft. Archive und Bibliotheken sind dafür seit jeher ein taugliches Instrument für all jene, die wissenschaftlich arbeiten.   
         
OÖ Landesarchiv  

Oberösterreich Landesarchiv
Anzengruberstraße 19
A-4020 Linz

FON +43 732 / 7720-4601 oder 4602
E-Mail: landesarchiv@ooe.gv.at

Öffnungszeiten
Mo, Di, Do 8:30 bis 17:30 Uhr
Mi, Fr 8:30 bis 12:30 Uhr

Auslieferung der Archivarien um 10/12/14/16h

Auskünfte und Vorbestellungen: 0043 732 / 7720-4620

Anlaufstation für Benützer ist der Lesesaal (2. Stock), wo Mitarbeiter/innen für die Beratung zur Verfügung stehen. Hier werden die Bestellungen entgegengenommen und die gewünschten Archivalien und Bücher ausgegeben. Bücher aus der Bibliothek werden sofort bereitgestellt, Archivalien im 2-Stunden-Rhythmus ausgehoben, 10/12/14/16 Uhr. Fotokopien können (mit bestimmten Einschränkungen) bestellt werden.

Im Lesesaal (2. Stock) befinden sich außer der Beratungsstelle und den Arbeitsplätzen für die Benützer:

Aufzählung

die Verzeichnisse aller Bestände im Oberösterreich Landesarchiv

Aufzählung

Bibliothekskataloge (Autoren-, Schlagwort-, Sachkatalog)

Aufzählung

wichtige landesgeschichtliche Literatur und Lexika als Handapparat

Aufzählung

ein Arbeitsplatz für Benützer, die in elektronisch erschlossenen Großbeständen suchen wollen (z.B. Fotosammlung, Plakatsammlung etc.)

Dem Lesesaal angeschlossen ist ein Sonderleseraum, der Benützern für die Anfertigung von Archivalien-Fotos zur Verfügung steht sowie für Tätigkeiten, welche die Ruhe im Lesesaal stören würden.

Im ersten Stock befindet sich der Mikrofilm-Lesesaal, der für die Benützung der rasch wachsenden Mikrofilmbestände eingerichtet und mit Lesegeräten für alle Mikroformen (Rollfilm, Fiches, Lochkarten) ausgestattet ist. Mikrofilme werden jederzeit ausgegeben. Hier werden auch auf Bestellung Rückvergrößerungen als Fotokopien hergestellt.

Auf Mikrofilm zugänglich sind vor allem besonders häufig benützte Archivalien wie

Aufzählung

"Altes Grundbuch" (ca. 1790-1879)

Aufzählung

Matrikeln der oberösterreichischen Pfarren (1819-1940)

Aufzählung

Katasterblätter des Franziszeischen Katasters (1823-1830)

Aufzählung

Tageszeitung "Oberösterreichische Nachrichten" (1903-1997)

Aufzählung

 

   
         
NÖ Landesarchiv  

Landhausplatz 1
Haus Franz-Schubert-Platz 4
A-3109 St. Pölten

FON Kanzlei +43 2742/9005-12044
FON Information +43 2742/9005-16264
E-Mail post.k2archiv@noel.gv.at

Öffnungszeiten
Mo Mi Do 8:30 bis 15:30 Uhr
Di 8:30 bis 18:30 Uhr
Fr 8:30 bis 12:00 Uhr
   
         
Museum Carolino Augusteum  

Alpenstraße 75
A-5020 Salzburg

FON +43 662-620808-200
E-Mail salzburger.museumsverein@smca.at

Öffnungszeiten
Täglich 9:00 bis 17:00 Uhr
Do 9:00 bis 20:00 Uhr
   
         
Adler   Adler, Heraldisch-Genealogische Gesellschaft, 1870 gegründet, betreibt Familien- und Wappenforschung. Zeitschrift und Jahrbuch "Adler."

Universitätsstraße 6
A-1096 Wien
 

Öffnungszeiten
Mittwoch 17:00 bis 19:00 Uhr
   
         
Kriegsarchiv   Österreichisches Staatsarchiv
Abteilung Kriegsarchiv
Nottendorfer Gasse, Ecke Erdbergstrasse
A-1030 Wien

Kein direkter Zugang zu den Akten, nur nach schriftlicher Vorbestellung und mit etwas Glück den richtigen Referenten zu erwischen.

Öffnungszeiten
Mo, Do 9:00 bis 17:00 Uhr
Di, Mi 9:00 bis 18:00 Uhr
Fr 9:00 bis 13:00 Uhr
   
         
Kunsthistorisches Museum  

Hofjagd- und Rüstkammer
Neue Burg
A-1010 Wien, Heldenplatz

FON +43 1 525 24-460
E-Mail: info.hjrk@khm.at

Öffnungszeiten
Mo 10:00 bis 18:00 Uhr
Mi-So 10:00 bis 18:00 Uhr

Rüstungen von Verwandten, Waffen und das Bildnis des Schertlin von Burtenbach.

Die Wiener Sammlung ist die bestdokumentierte höfische Rüstkammer der abendländischen Welt, da sie durchwegs Objekte beinhaltet, deren Schöpfung oder Eingang in die Sammlung ein hochpolitisches Ereignis zugrunde liegt: ein Feldzug, ein Reichstag, eine Huldigung, eine Krönung, ein Herrschaftsantritt, eine Verlobung, Hochzeit oder Taufe. Nahezu alle westeuropäischen Souveräne und Fürsten vom 15. bis ins frühe 20. Jahrhundert sind mit Objekten vertreten. Die hohe künstlerische Qualität der Objekte beruht auf dem Repräsentationsanspruch der Herrscher und seiner Vasallen. So sind die gezeigten Harnische durchwegs Einzelanfertigungen der berühmtesten Plattner und für die oft prachtvollen Ätzungen sind nicht selten die Entwürfe so berühmter Künstler wie Dürer oder Holbein verwendet worden.

   
         
Heeres- geschichtliches Museum  

Heeresgeschichtliches Museum
Arsenal
A-1030 Wien

FON +43 1 79561
E-Mail: bmlv.hgm@magnet.at

Öffnungszeiten
Mo-Do 9:00 bis 17:00 Uhr
Sa-So 9:00 bis 17:00 Uhr

Geschlossen: 1. Jänner, Ostersonntag, 1. Mai, Allerheiligen, 24., 25. und 31. Dezember

Die Sammlungen reichen vom 16. bis in das 20. Jahrhundert. Es wird die Geschichte der Habsburgermonarchie vom Ende des 16. Jahrhunderts bis 1918 und das Schicksal Österreichs nach dem Zerfall der Monarchie bis 1945 anhand von Ereignissen dokumentiert.  

   
         
Gemeindearchiv  Brunn am Gebirge   Gemeindearchiv und historische Studienbibliothek Brunn am Gebirge
Gemeindeamt, Franz Anderle-Platz 1
A-2345 Brunn am Gebirge

FON: +43 2236/31601 330

Öffnungszeiten
Mi 15:00 bis 16:00 Uhr
Fr 10:00 bis 11:00 Uhr

Dokumente, Gemeinderatsprotokolle, Fotoarchiv, Zeitungsarchiv, Plakate; lokalhistorische Bibliothek. Publikation: Schriftenreihe des Archivs der Marktgemeinde Brunn am Gebirge (17 Bände 1971-1998).

   
         
   
         
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Universitäts-bibliothek Wien  

Dr.-Karl-Lueger-Ring 1
A-1010 Wien
FON + 43 1 4277-15102

Der Siebmacher im großen Lesesaal der Universitätsbibliothek Wien, der Wurzbach im Katalogsaal, neben dem großen Lesesaal.

Öffnungszeiten
Mo-Fr 9:00 bis 21:45 Uhr
Sa 9:00 bis 12:45 Uhr
Verkürzt 9:00 bis 16:00 Uhr
   
         
   
         
Lehrbücher etc.  

Mephistopheles:
Ich wünschte nicht, Euch irre zu führe:
Was diese Wissenschaft betrifft,
Es ist so schwer, den falschen Weg zu meiden,
Es liegt in ihr so viel verborgnes Gift,
Und von der Arzenei ist's kaum zu unterscheiden.
Am besten ist's auch hier, wenn Ihr nur einen hört,
Und auf des Meisters Worte schwört.
Im ganzen ­ haltet Euch an Worte!
Dann geht Ihr durch die sichre Pforte
Zum Tempel der Gewissheit ein.

Walter Aspernig, Werner Bucher, Kurt Holler (Herausgeber)
Die Geschichte des Schlosses Puchberg
Landesverlag Linz
1990, ISBN 3-85214-543-0

Rüdiger Bernges
Felsenburgen im Wasgau
Wuppertal 1992, 2001

Wilhelm Braune, Karl Helm
Gotische Grammatik
Niemeyer, Tübingen
1972, ISBN 3-484-10180-6

Richard van Dülmen
Kultur und Alltag in der Frühen Neuzeit
C.H. Beck München
1999, ISBN 3-406-45016-4

dtv
Atlas deutsche Sprache
DTV, Mchn.
1998, 13. Aufl., ISBN: 3423030259

dtv
Atlas Namenkunde
Vor- und Familiennamen im deutschen Sprachgebiet.
DTV, Mchn.
1999, 3. Aufl., ISBN: 3423032340

Barbara Hendl, Peter Ferreira
Wasser & Salz, Urquell des Lebens
2001, ina, ISBN: 3000082336

Horst Fuhrmann
Einladung ins Mittelalter
Beck, Inselreihe
2000, ISBN 3-406-42157-1

Roland Girtler
Die Feinen Leute
Von der vornehmen Art,
durchs Leben zu gehen.
1989, Veritas Verlag Linz

Hermann Kinder, Werner Hilgemann
dtv
Atlas Weltgeschichte, 2 Bände
DTV, Mchn., 2000, 34. Aufl., ISBN: 342303002X

Eckart Henning
Auxilia Historica
Gebundene Ausgabe - Böhlau, Köln
2000, ISBN: 341202399X

Clemens M. Hutter
Gruselwandern in Salzburg
 A. Pustet, Mchn., 1999, ISBN: 3702504079

Herbert Illig
Das erfundene Mittelalter
Econ 2000

Walter Leisering
Putzger, historischer Weltatlas
Cornelsen, Berlin, Juli 2001, 103. Aufl., ISBN: 3464001784

Katharina Meinel
Für Fürst und Vaterland · Begriff und Geschichte des Münchner Nationaltheaters im späten 18. Jahrhundert
ISBN 3-8316-0242-5
Herbert Utz Verlag 2003

Oskar Pausch
Österreichischen Mundartkunde
Scriptum der Universität Wien, Wintersemester 1976/77

Johann Siebmacher
Johann Siebmachers Wappenbuch von 1605.
Orbis Verlag, Mchn., 1999, ISBN: 357210050X

Harald Süß
Deutsche Schreibschrift, Lehrbuch
Augustus Vlg., Augsb., 1995, ISBN: 3804303722

   
         
Chroniken & Kataloge  

Adolf Bodingbauer
Steyr - Marienkirche
Peda-Kunstführer, Passau
1993, ISBN 3-927296-74-0

Hl. Ruprecht von Salzburg
0696-1996
Katalog der Ausstellung
Dommuseum, 1996

Eugen Egner (Satiriker)
Mozart, Wolfgang Amadeus - Die Tagebücher
Goldmann, 2001

Wolfgang Hildesheimer (Herausgeber)
Mozart, Wolfgang Amadeus - Briefe
Insel, 1975

Stefan Kunze (Herausgeber)
Mozart, Wolfgang Amadeus - Briefe
Reclam, 1987

Münzen, Medaillen, Notgeld - Geld im alten Hallein
Katalog zur Ausstellung im Keltenmuseum
1989

Salz
Katalog zur Landesausstellung
1994 im Keltenmuseum Hallein und auf der Pernerinsel.

Wolf Dietrich von Raitenau
Katalog zur 4. Salzburger Landesausstellung
1987 im Residenz Neugebäude und im Dommuseum zu Salzburg.

Hans Haager
Die Traun - ein uralter Salzhandelsweg
Eigenverlag, 1996

Walter Kleindel
Die Chronik Österreichs
Chronik Verlag, 1984

Reinhard Lamer
Das Ausseer Land
Geschichte und Kultur einer Landschaft
Verlag Styria, Graz 1998

Rudolf Leer
Landeschronik Oberösterreich
Verlag Brandstetter
199x

Walter Leonhard
Das große Buch der Wappenkunst
Callwey Verlag München, 1978

Dr. Erich Schmutz
Der privilegierte Flecken Prun
Unser Brunn am Gebirge in Wort und Bild
ÖVP, 2000

August von Schönefeld
Die Marktgemeinde Brunn am Gebirge 1500-1800
1906

H. J. Urstöger
Hallstatt Chronik
Literatur im Verlag des Musealvereins Hallstatt

   
         
Aufsätze   Alfed Hoffmann
Thomas Seeauer, "der Alte".
Adler W 3198, p89-107
   
         
Belletristik   Ulrike Schweikert
Die Tochter des Salzsieders
Weltbild, 2000

Golo Mann
Wallenstein
S. Fischer Verlag

René Freund
Aus der Mitte
Skizzen aus dem Salzkammergut

Picus Lesereisen, 1998

Alfred Komarek
Salzkammergut
Reise durch ein unbekanntes Land

Krenmayr & Scheriau, 1994

   
         
   
         
   

Constant von Wurzbach
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Österreich, enthaltend die Lebensskizzen der denkwürdigen Personen, welche 1750-1850 im Kaiserstaate und seinen Kronländern gelebt haben.
Wien, Zamarski 1856-1891. Bd 1-60. (60 Bde) Register.
Ritter von Tannenberg (Pseudonym Constant Wurzbach), * 11. 4. 1818 Laibach (Ljubljana, SLO), † 17. 8. 1893 Berchtesgaden (DE), Bibliothekar und Lexikograph; Vater von Alfred Wurzbach. War zuerst Offizier, 1844 Bibliothekar in Lemberg und ab 1849 an der administrativen Bibliothek des Innenministeriums in Wien. Lebte nach seiner Pensionierung 1874 in Berchtesgaden. Sein Lebenswerk ist :

Johann Georg Freiherr von Hoheneck
(* 29.1.1669 Schlüsselberg, + 11.8.1754 dort) Adelsforscher. Werke: Die löbliche Herren Herren Stände deß Ertzherzogthumb Oesterreich ob der Ennß (Passau 1727), 2 Bd.

Ernst Heinrich Kneschke
Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon
Leipzig 1859-1870, 9 Bände

Franz Karl Wissgrill
(*1736 Wien, + 5.12.1803 Wien) Adelsforscher. Werke: Schauplatz des Landsässigen Nieder-Österreichischen Adels vom Herren- und Ritterstande, 5 Bd.

Österreichische National-Encyklopädie,
FB f. Germanistik, Hauptbibliothek

Dr. Johannes Baptist Witting
Der Niederösterreichische Landständische Adel
1983, Neustadt an der Aisch

   
         
Siebmacher  

Der "Siebmacher" ist der Adelskatalog schlechthin. In ihm sind alle überregionalen Adelsgeschlechter mit ihren Wappen beschrieben und alle registrierten Geburten u. ä. verzeichnet. Er ist ursprünglich ein Wappenbuch und enthält in späteren Ausgaben detaillierte genealogische Daten.

Jeder, der sich mit Heraldik beschäftigt, kennt den Namen Siebmacher als Klassiker. Er steht für eine riesige Wappensammlung, herausgegeben in vielen Wappenbüchern. Das erste Wappenbuch von Johann Siebmacher erschien 1596. Die Wappen adliger und bürgerlicher Familien sind auf zahlreichen Platten nach Herkunftsort geordnet. Für Wappenbegeisterte farbig koloriert.

Johann Siebmachers Wappenbuch von 1605 bildet nicht weniger als 3471 Wappen deutscher Länder, Familien und Städte ab. Der vorliegende Nachdruck ist nach zwei teilweise kolorierten Exemplaren hergestellt worden, um alle 226 Wappentafeln erstmals vollständig in Farbe zeigen zu können. Im Nachwort beschreibt Horst Appuhn die komplizierte Entstehungsgeschichte des "Siebmacher". Das umfangreiche Register enthält alle Namen in der heutigen Schreibweise.

Die Urfassung Johann Siebmachers Wappenbuch (genannt "Der alte Siebmacher"), von 1605 enthält nur Wappen, keine genealogischen Angaben und das Ordnungskriterium ist hierarchisch und geografisch. Bei amazon.de für 20 DM, ISBN: 357210050X, 1999, gebunden, 285 Seiten, Orbis Verlag, München.

Siebmacher, Johann
New Wapenbuch: darinnen deß H. Röm. Reichs Teutscher Nation hoher Potentaten, Fürsten ... Wapen an der Zahl über 3320 beneben ihren Schilt vnd Helmbleinoten (etc.) - Nürnberg, Siebmacher 1605.

Jäger-Sunstenau, Hanns
Der General-Index zu den Siebmacherschen Wappenbüchern 1605-1961 von Hanns Jäger-Sunstenau, Graz 1964. [Der Name Seeau ist 10 Mal im Index zu den Siebmacherschen Wappenbüchern 1605-1961 und der Name Seeauer einmal.]

Siebmacher, Johann
Siebmacher's großes und allgemeines Wappenbuch. Nürnberg 1857ff. in regionalen Einzelbänden.

Für die Ahnenforschung des österreichischen Adels benötigt man die roten Bände, kontrollierend muss man auch beim bayrischen Adel Nachschau halten. Quelle für die Seeauer ist die "Bearbeitung Steiermark" [Steiermark hat hier nichts mit der Region zu tun, sondern sagt wo die Bearbeitung durchgeführt wurde, Niederösterreich enthält die erste Hälfte und Steiermark die zweite.] Im Österreichischen Siebmacher stehen die Adelswappen und oft auch genauere genealogische Angaben. Die ungefähr 20 Bände sind in Rot gebunden und genau nach Alphabet aufgebaut.

Die Wappen des Adels in Niederösterreich Nachdr.. - Neustadt an d. Aisch : Bauer & Raspe; (dt.) ; (J. Siebmacher's großes Wappenbuch ; 26)

Die Wappen des Adels in Salzburg, Steiermark und Tirol: Reprograf. Nachdr.. - Neustadt an d. Aisch : Bauer & Raspe, 1979. - Getr. Zählung : Ill.; (dt.) ; (J. Siebmachers grosses Wappenbuch ; 28) ; ISBN 3-87947-028-6 ; Nachdr. von Siebmacher's Wappenbuch Bd. 4, Abt. 6 (Nürnberg 1883), Abt. 7 (Nürnberg 1919/21), Abt. 1 (Nürnberg 1857); Bd. 6, Abt. 3 (Nürnberg um 1858); Bd. 7, Abt. 1 (Nürnberg 1959)

Siebmacher, Johann
Die Wappen des böhmischen Adels / Reprograf. Nachdr. v. Siebmacher's Wappenbuch, Nürnberg, IV*. - Neustadt a.d. Aisch : Bauer & Raspe, 1979. - XVI, 296 S., 144 Taf.; (dt.) ; (J. Siebmacher's grosses Wappenbuch ; 30) ; ISBN 3-87947-030-8

Die Wappen des Adels in Baden, Elsass-Lothringen und Luxemburg. - Reprograf. Nachdr.. - Neustadt (an der Aisch) : Bauer & Raspe, 1974. - Getr. Zählung : Ill.; (dt.) ; (J. Siebmacher's großes Wappenbuch / Siebmacher, Johann ; 24) ; ISBN 3-87947-024-3 ; Nachdr. v. Siebm. Wappenbuch, Bd 2, Abt. - 6.10.11 1878-1873. Bd 3, 9. Abt. 1871.

Die Wappen des Adels in Württemberg / [Begr.: Johann Siebmacher. Bearb. von Otto Titan von Hefner u. Gustav A. Seyler]. - Reprintausg.. - Neustadt a. d. Aisch : Bauer Raspe, 1982. - Getr. Zählung : Ill.; (dt.) ; (J. Siebmacher's grosses Wappenbuch ; 23) ; ISBN 3-87947-023-5 ; Reprogr. Nachdr. von Siebmacher's Wappenbuch, Nürnberg, II Bd., 5. Abt. (1856); VI. Bd., 2. Abt. (1911) u. VII. Bd., 1. Abt. (1858)

Die Wappen des Adels in Oberösterreich / [bearb. von Alois (Weiß) von Starkenfels u. Johann Evang. Kirnbauer von Erzstätt]. - Reprogr. Nachdr. v. Siebmacher's Wappenbuch, IV. Bd., 5. Ab*. - Neustadt an der Aisch : Bauer & Raspe, 1984. - 797, 166 S. : zahlr. Ill.; (dt.) ; (J. Siebmacher's grosses Wappenbuch ; 27) ; ISBN 3-87947-027-8

Die Wappen des Adels in Ungarn. - Reprogr. Nachdr. von Siebmacher's Wappenbuch, IV. Bd,15. Ab*. - Neustadt a.d. Aisch : Bauer & Raspe, 1982. - 775, 150 S., 606 Taf.; (dt.) ; (J. Siebmacher's grosses Wappenbuch ; 33) ; ISBN 3-87947-033-2

   
         
Gotha  

Genealogisches Handbuch des Adels, Deutsches Adelsarchiv, C A Starke Verlag, Limburg a. d. Lahn.

Stammfolgen-Verzeichnis 1966, Genealogisches Handbuch des Adels Bände 1-35, Deutsches Geschlechterbuch, Alte Reihe Bände 1-119, neue Reihe Bände 120-140

Der alte Gotha (heute Genealogisches Handbuch des Adels) ist nach Jahrgängen gegliedert. Innerhalb der Bände gibt es ein Register. Es gibt aber ein Generalregister der Bände. Der neue Gotha ist nach verschiedenen Gesichtspunkten gegliedert: Uradelige, adelige, Freiherrliche, Fürstliche Häuser, auch hier gibt es ein Generalregister.

Gotha, Genealogisches Handbuch des Adels, Fürstliche Häuser

Gotha, Genealogisches Handbuch des Adels, Gräfliche Häuser

Gotha, Genealogisches Handbuch des Adels, Freiherrliche Häuser

   
         
   
         
Internet Plattformen   Internet Plattformen sind Claims der Informationsgesellschaft, die abgesteckt, besiedelt und auch wieder verlassen werden. Sollte daher einmal einer unserer Links ins Leere gehen, bei der nächsten Ausgabe der Enzyklopädie ist der Mangel von uns behoben.

Was immer Sie außerhalb der für die Stiftung Seeau gestalteten Texte und Bilder über unsere Links suchen und entdecken, wir haben keinerlei Einfluss auf diese Inhalte, daher können wir uns auch nicht an der Zensur von Informationen im World Wide Web beteiligen.

   
         
Suchmaschinen   Ohne Suchmaschinen geht absolut nichts im Netz. Die adäquate Nutzung der Informationen im Netz mit Unterstützung von Suchmaschinen bedarf einiger Grundkenntnisse und viel Übung. Beim Suchen ist eine geeignete Methodik unerlässlich, sonst steht man orientierungslos im Wald der Einzeldaten.

Google ist nach wie vor der absolute Hype, wenn man das Netz systematisch durchwühlen möchte. Als erstes sollte man sich den Google Toolbar installieren und sich mit den dadurch möglichen Zusatzmöglichkeiten hinreichend vertraut machen, dann geht das Suchen gleich doppelt so schnell.

Natürlich gibt es auch neue Sternchen am Himmel der Suchmaschinen, doch ihr Licht ist noch zu schwach, als dass man sie als leuchtende Gestirne ausmachen könnte.

Die "alten" Suchmaschinen sollte man jedenfalls meiden, deren Suchverfahren sind für ein Internet ausgelegt, das es längst nicht mehr gibt.

 

 

         
Online Literatur   Georg Simmel
Die Erweiterung der Gruppe und die Ausbildung der Individualität
Exkurs über den Adel (3. Teil)

Gothic Dictionary
Version

Gottfried Rehm
Historische Streiflichter aus Osthessen
Aus der Zeit der Ritter

   
         
Genealogieseiten  

Genealogieseiten gibt es im Netz wie Sand am Meer, darunter sind leider auch viele Abzockerseiten, die außer den Namen nichts ohne Geld herausrücken.

Hier nur einige jener Seiten, die kostenlose Informationen in brauchbarer Form zur Verfügung stellen:

In der Folge sind daher bewusst nur wenige Genealogieseiten angegeben, denn weniger ist hier mehr. Kein Verzeichnis kann die Suchmaschine ersetzen, zu den wenigen Ausnahmen gehört FamilySearch, denn an die riesige genealogische Datenbank der Mormonen kommen die Suchmaschinen nicht direkt heran.

Bei FamilySearch finden sich Zigtausend Einzelpersonen, aber auch ganze Stammbäume. Doch Vorsicht! nicht alles was da ist, wird auch richtig wiedergegeben.

RootsWeb ist eine ganz propere Suchmaschine, wenn es um Personen geht, die in Geschichtsbüchern Spuren hinterlassen haben.

Im GenealogieNetz gibt's wichtige unter Anderem Kataloge wie Umrechnungstabellen, frühere Bezeichnungen von Berufen und Krankheiten.

Der World Biographical Index ist eine umfassende bibliografische Quelle für Einzelpersonen in alten Druckschriften.

Über den General Index zu den Siebmacher Wappenbüchern lässt sich abprüfen, ob ein Familienname zu einem Adelsgeschlecht gehören kann.

Die East European Family History Societies halten jede Menge Stoff bereit, die Informationen sind gut aufbereitet und leicht zugänglich.

Die Généalogie de F.L. a'Weng ist praktisch unentbehrlich, wenn jemand wie ich Vorfahren in Vorderösterreich oder im Elsass sucht, hinter der Seite steckt eine gigantische Datenbank mit bestens recherchierten Informationen.

   
         
Hilfsthemen  

Historische Karten von Europa at the University of Texas at Austin. 

Die Burgenkunde ist ein wichtiges Thema, hier eine besonders schöne Aufbereitung des Themas.

www.ooe.gv.at/geschichte/Landesarchiv/Bestaende

Ohne das Schicksal der Landler bleibt die Geschichte des Salzkammerguts und der Seeauer unvollständig.

Das Gosaunet informiert auch über viele Details der Geschichte, hier über die schwere Arbeit der Holztrift.

Es gibt immer wieder Ansitze der Seeauer, in denen man als Gast besonders willkommen ist wie beim Steegwirt in Goisern oder im Gasthaus Maxlhaid in Wels.

Mittelalter und Illig, ein Thema über das wohl viele reden.

 
         
Paläografie  

Hier lernt man Deutsche Schreibschrift lesen, wie sie die Schrifttypen Sütterlin oder Kurrent darstellen, ein überaus praktischer Lernbehelf.

Der Bund für deutsche Schrift und Sprache macht das Ganze etwas streng und oberlehrerhaft, aber durchaus lesenswert.

Hier geht's um Schriften lernen ganz allgemein, also nicht nur um Kurrentschrift, sondern auch um Hieroglyphen, arabische Schrift und asiatische Buchstaben- und Bilderschriften. Grandios, aber im Moment leider geschlossen. 

Das Bildarchiv ist die größte Bilddokumentationsstelle Österreichs und die Zentrale für Bildbestellungen aus allen Beständen und Sammlungen der Österreichischen Nationalbibliothek. Leider ist jeder Schmarrn kostenpflichtig.

 
         
Heraldik  

Hans-Peter Schneider behandelt das Thema Heraldik, kurz, bündig und übersichtlich. Perfekt für den ersten Einstieg.

Der Wappen Löwe liefert Übersichtsinformationen über die Heraldik.

Informationen zur Wappenkunde bezogen auf bayerische Ortswappen.

Heraldik Wappen liefert umfangreichen Stoff und jede Menge Linklists zum Thema.

Heraldik im Verband der historischen Hilfswissenschaften von der bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Heraldica in English.

Hinweise für Familien- und Wappenforscher von der Universität Heidelberg.

 
         
Digitale Aufnahmetechnik  

Hier finden Sie die Beschreibung eines Verfahrens für automatisches Scannen von Büchern.

Die Uni Mannheim stellt hier ihr Projekt Mateo vor, ein Pionierprojekt, das noch heute seine Bedeutung hat.

Ein übersichtliches Glossar über digitale Fototechnik bieten etwa die Firmen wie Epson, ein sehr umfangreiches Glossar findet sich in Digitalkamera aktuell.

Um nach der jeweils aktueller Kameratechnik zu suchen, sollte man Google füttern mit den Suchbegriffen:
Digitalkamera Auflösung Lichtempfindlichkeit Chip Sensor CCD USB JPG