Walter Langer
Lebenslauf:

Geboren am 29. Oktober 1928 in Wien

Walter Langer lebt mit seiner Frau Waltraud in Wien, Gloggnitz (Niederösterreich) und in Altaussee (Salzburg).
Seine zweite künstlerische Laufbahn liegt in der Malerei, er präsentiert seine expressionistischen Werke auch immer wieder in Ausstellungen. 
 

Beruflicher Werdegang:

Nachdem sein erster Berufswunsch, Maler zu werden, sich damals nicht erfüllte, arbeitete Walter Langer nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst zwei Jahre lang in einem Büro. Bald zog es ihn jedoch nach ersten Auftritten im Rahmen einer eigenen Theatergruppe ans Max-Reinhardt-Seminar, das er unter anderen mit seinem Jahrgangskollegen Edwin Zbonek erfolgreich absolvierte.

Walter Langer trat zunächst in verschiedenen Kellerbühnen in Wien auf (Theater am Parkring, Theater der Courage, Theater in der Scala), dann führte ihn sein Weg für neun Jahre an die Komödie nach Basel. 1956 folgte dann das Engagement an das Wiener Volkstheater, wo er als begnadeter Nestroydarsteller in der Gustav-Manker-Ära bekannt wurde. Seine facettenreiche Ausdrucksmöglichkeit kam aber auch in vielen Stücken der Weltliteratur (Kleist, Molière, Feydeau, Shakespeare, Schnitzler, Molnár) zur Geltung. Von 1984 bis 1991 war Walter Langer schließlich Mitglied des Wiener Burgtheaters, wo er seine Theaterlaufbahn auch beendete.

Daneben wirkte Walter Langer in vielen Hörspielproduktionen und Fernsehspielen mit, und erreichte auch als Darsteller in so populären Fernsehserien wie "Der alte Richter" und "Kaisermühlenblues" ein großes Publikum.

Am 9. Oktober 2002 wurde Herrn Langer das "Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien" verliehen.