
Die Republik der Malediven umfasst auf eine Länge von ca. 700 km 1190 kleine Inseln die im Schnitt nur 300 m groß sind. Nur etwa 100 Inseln sind für den
Tourismus geöffnet wobei eine Insel in der Regel nur ein Hotel beheimatet. Die Insel ist das Hotel. Die Malediven eignen sich besonders für den Reisenden der
Ruhe und Entspannung in einer Südseeatmosphäre sucht. Je nachdem wieviel Wert man auf Komfort legt hat, man die Wahl zwischen Inseln
die sehr üppig ausgestattet sind (mit Swimmingpool, Tennisplätzen usw.) und naturbelassenen Inseln mit Palmenwäldern und toller Pflanzenwelt.
Klima:
Die ideale Reisezeit was die Witterung betrifft liegt zwischen Jänner und April, in dieser Zeit sind kaum Niederschläge zu erwarten und es geht wenig Wind.
Unter Wasser sind die Bedingungen unterschiedlich je nach dem in welchem Atoll und auf welcher Seite man sich befindet. Im Winter sind die Winde so gerichtet, daß man
die beste Sichtweite im Osten eines Atolls erwarten kann. Darum sind auch die östlich gelegenen Atolle in dieser Zeit von klarerem Wasser begünstigt.
Dies wirkt sich auch auf die
Tierwelt aus: Die Mantas und Walhaie zum Beispiel folgen den Planktonströmen:
Im Winter kann man z.B. im Südmale Atoll keine Mantas sehen, dafür aber im westlichen Ari Atoll. Will man im Südmaleatoll Mantas sehen muß man
dementsprechend im Frühsommer oder Herbst fahren. Am Besten erkundigt man sich vorher bei der Tauchbasis ob und wie die Chancen stehen ein bestimmtes Tier (Manta) zu sehen.
Benamung von Tauchplätzen und Inseln:
Die Endsilben der Maledivischen Namen geben oft eine Information über den Charakter einer geologischen Formation. Ein Kandu ist ein Kanal von der offenen See ins Atoll innere.
Ein Giri kennzeichnet ein kreisförmiges Riff, welches so knapp an die Oberfläche heranragt, daß es ein Schiffahrtshindernis darstellt. Thilas sind wie Giris,
reichen aber nicht so weit an die Oberfläche heran (Riffdach liegt ca. auf 10 m Tiefe). Farus sind ringförmige Riffe die wie mini Atolle aussehen. Inseln deren Name
auf "fushi" enden liegen meist an der Aussenseite des Atolls. Endet eine Insel auf "finolhu", dann befinden sich keine oder nur ganz wenige Kokospalmen auf ihr.
Hier ein Beispiel anhand einer von mir besuchten Insel: Villivaru: der Name ergibt sich wahrscheinlich aus
"vilingili" und "Faru" , ersteres ist das Wort für einen großen vielstämmigen Baum. Die Insel liegt an einer Seite an einem ringförmigen Riff, man kann daher anders als bei der Nachbarinsel Biyadoo nicht ganz im "Kreis" herum Tauchen.
(Falls es zu lange dauert die Bilder zu laden, können Sie auf der Seite Fischbilder bequem auf die einzelnen Bilder zugreifen)
Ich habe alle Bilder selbst aufgenommen, verwendete Kamera Nikonos V;
Die Aufnahmen entstanden auf den Inseln Villivaru, Biyadoo und Moofushi;
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Schildkroete in Villivaru |
Remora |
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Weissspitzen Riffhai |
Napoleon in Guraidoo |
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Strahlenfeuerfisch |
Schwarzbinden Soldatenfisch |
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Clownfisch |
Clownfisch |
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Die herrliche Insel Villivaru |
Muraene |
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Schwarm in Guraidoo |
Kugelfisch |
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Manta in Moofushi |
Zackenbarsch |
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Suesslippe |
Kugelfisch |
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Kammmuschel |
Adlerrochen |
Schwarzspitzen Riffhai |