Veröffentlichungen - Der Beethoven-Tee
Der Beethoven-Tee
Eine phantastische Novelle
2008, 182 Seiten, mit Abb.
franz. Broschur
ISBN 978-3-902300-36-2
€ 18,90

Die "Novelle", vom Autor vormals als "Phantasma" bezeichnete Begebenheit, stellt das wichtigste Gebiet dar, auf welchem sich die literarischen Ambitionen des Autors bewegt.
Die Erzählung ist so gestaltet, dass die Lösung der rätselhaften Begebenheiten stets darin besteht, dass neue Fragen aufgeworfen werden, die der Leser jedoch für sich beantworten muss. Erst danach kann er zur Erkenntnis kommen: "Nun ja, wer weiß, vielleicht könnte es so gewesen sein..."

weitere Bücher von Michael Stradal
-> "Weidfraus Tod"
-> "Kurzschluss im Haus 'Villa Abendrot'"
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Exposé

Die durch einen Großbrand zerstörte und gänzlich verfallene Burgruine Nikelsberg birgt in Zusammenhang mit Ludwig van Beethoven noch im Jahre 1961 ein besonderes Geheimnis, über welches jedoch die Tee trinkende Frau Gräfin Tschirra-Niklsberg, einsame Bewohnerin und Letzte ihres Adelsstammes, kein Sterbenswort verlauten lassen will. Erst als ein junger Mann bei einem mysteriösen Sturz in den tiefen Burggraben ums Leben kommt, kann Josef Garhofer, der Leiter des Gendarmeriepostens, das Geheimnis lüften und erlangt Kenntnis von einem unglaublichen Vorfall aus dem Jahre 1798, der das gängige Bild von Ludwig van Beethoven derart verändern muss, dass jeder Mitwisser bis zum heutigen Tag mit dem Tode bedroht ist, sollte er das Geheimnis preisgeben.

Dies alles berichtet ein alter Mann in der verfallenen Burgkapelle von Nikelsberg einem auf Rekonvaleszenz befindlichen Musiker, erntet aber nur Unglauben und Skepsis. Als dieser jedoch abends seinen Wirtsleuten vom Zusammentreffen mit dem alten Mann berichtet, muss er schaudernd erkennen, dass er sich über die Grenze zwischen Wahn und Wirklichkeit nicht mehr sicher sein kann…

Rezensionen

Michael Stradal entwickelt sich zum Spezialisten für phantastisch-phantasievolle Gruselgeschichten rund um große Musiker. Diesmal steht Ludwig van Beethoven im Mittelpunkt – oder sollte man vielleicht besser sagen: im geheimnisvollen Zwielicht – einer haarsträubenden Story.
Gerhard Kramer (Musikschriftsteller)

Realität und Fiktion, Geschichte und Phantasie vermischen sich - und die detektivische Arbeit führt zu unerwarteten Resultaten. Müssen wir die Musikgeschichte ändern?
Haide Tenner (ORF)

Ein Toter als Geist, eine Burgruine mit sich unerwartet öffnender Falltüre, immer wieder neue Wendungen und der nicht auflösbare Konflikt zwischen Amtseid und Neugier – bis hin zum überraschenden Finale. Alles das weist Michael Stradal als höchst originellen, die Spannung von Seite zu Seite steigernden Schriftsteller aus, der ganz offensichtlich die Musik genauso liebt wie die brillant beschriebenen und trotz aller Vermutungen immer logischen kriminalistischen Verwirrspiele.
Peter Marboe

Beeindruckend, wie sich Michael Stradal in diesem spannend-humorvollen Buch des typisch österreichischen Sprachduktus’ bedient und dadurch einen tiefen Blick in die Seele dieses Landes gewährt. Absolut empfehlenswert!
Wolfgang Grußmann (Schriftsteller)

Ein ebenso spannend-gruseliger wie humorvoll-köstlicher Roman, von dem man nicht weiß, ob es ein "Krimi" ist oder eines jener schaurig-schönen, mit Leichen gepflasterten Märchen, die wir schon in Kindestagen so gerne verschlungen haben. Zudem löst die Erzählung nicht nur eines der ungelösten Pro­bleme der Beethoven-Forschung, sondern räumt quasi nebenbei auch mit der Mär auf, Beethovens Tod wäre durch den übermäßigen Genuß von Wein be- bzw. gefördert worden...
Hartmut Krones (Univ. f. Musik u. darstellende Kunst)

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