Veröffentlichungen - JEM-Tod am Altar



Exposé

Der Pfarrer von Bad Aichling stürzt über die Altarstufen und stirbt, noch ehe er mit dem Notarzt in ein Spital gebracht werden kann. Bei der Obduktion stellt sich ein Giftanschlag heraus. Kriminalkommissar Lipp soll die Hintergründe dieses Mordes aufklären. Spielen Streitereien mit dem Pfarrgemeinderat oder das Zerwürfnis mit seiner Schwester eine Rolle, oder hat der Giftanschlag eigentlich dem polnischen Kaplan gegolten? Der zuständige Bischof antwortet nur zögerlich auf aufdrängende Fragen. Als aber die dem Vatikan gemeldeten, dem Kommissar hingegen verschwiegenen Drohbriefe von JEM auftauchen, beginnen sich die Ereignisse zu überstürzen.

Rezensionen

Wieder ein „typischer Stradal“! Ein Priester stirbt überraschend. Unfall, Krankheit, oder gar ein Mordanschlag, der gar nicht ihm galt? Oder nur eine Verwechslung? Wenn ja, auf welche Weise? Streitereien in einem provinziellen Nest, private Intrigen oder Zugriff einer großräumigen Organisation? Oder vielleicht das alles zusammen? Stradal verknüpft das Naheliegende mit dem Entlegensten, legt gekonnt Spuren, richtige oder falsche, präsentiert Überraschungen, dreht das Rad immer noch um einen Zahn weiter. Sehr einfallsreich und doch konsequent. Und man hat den Eindruck, das alles könnte sich wirklich ereignen...
Dr. Franz Forster

Die Fronten zwischen "fortschrittlichen" und den nach "rückwärts" orientierten Gruppen geraten in einer bayerischen Gemeinde außer Kontrolle. Wer aber hat den Pfarrer auf dem Gewissen? Wieder ein spannender Krimi von Michael Stradal, reich an Überraschungen und dabei durchaus unterhaltend. Auch für jene, die an „Kirchenthemen“ nicht interessiert sind.
Dr. Jakob Mitterhöfer, SVD