Veröffentlichungen - Das Geheimnis um Mozarts Amalien-Etüde
Das Geheimnis um Mozarts Amalien-Etüde
Eine phantastische Novelle
2006, 132 Seiten
franz. Broschur
ISBN 978-3-902300-34-8
€ 17,90

Die "Novelle", vom Autor vormals als "Phantasma" bezeichnete Begebenheit, stellt das wichtigste Gebiet dar, auf welchem sich die literarischen Ambitionen des Autors bewegt.
Die Erzählung ist so gestaltet, dass die Lösung der rätselhaften Begebenheiten stets darin besteht, dass neue Fragen aufgeworfen werden, die der Leser jedoch für sich beantworten muss. Erst danach kann er zur Erkenntnis kommen: "Nun ja, wer weiß, vielleicht könnte es so gewesen sein..."

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Exposé

Ein Pianist reist nach Schottland, um sein Erbe anzutreten. Dort findet er nicht nur ein mysteriöses Gutachten über eine bislang unbekannte Etüde Wolfgang A. Mozarts, sondern auch die Originalnoten. Die Ereignisse beginnen sich zu überstürzen...

Rezensionen

Dieses Buch sollte jeder Pianist gelesen haben...es ist köstlich. Eine skurrile, amüsante und bis zur letzten Seite spannende Geschichte, die Mozart selbst mit Vergnügen und Begeisterung gelesen hätte ...oder - wer weiß - deren Wahrheitsgehalt er womöglich verschmitzt bestätigen würde. Die "Amalien-Etüde" ist kein Übungswerk, sie ist eine meisterhafte "Phantasie" in Moll!
o.Univ. Prof. H. Medjimorec (Universität für Musik und darst. Kunst, Wien)

Endlich ein wahrhaft kreativer Beitrag zum Mozart-Jahr 2006. Michael Stradal's Novelle "Das Geheimnis um Mozarts Amalien-Etüde" beginnt in der Exposition im harmlosen Plauderton und lockt uns im Seitensatz auf die falsche Fährte. Währenddessen nützt der Autor die Zeit, die Daumenschrauben der Spannung für die Durchführung anzusetzen und hemmungslos anzuziehen. Bis man darauf kommt, ist es zu spät, man ist mittendrin im Gestrüpp aus wissenschaftlicher Recherche und uralten Kräften - eine klärende Reprise wird uns verweigert, und die rasch hingetupfte Coda lässt der eigenen Phantasie noch viele Möglichkeiten offen... Pures Lesevergnügen!
Ewald Donhoffer, Dirigent

Vor diesem Buch muss gewarnt werden: Wer einen entspannten Leseabend erwartet, wird bitter büßen: Mit einer langen, aufregenden Nacht; mit der Bekanntschaft düsterer Gestalten; mit einem Sturm unglaublicher Ereignisse - und mit zu viel schottischem Whisky. Die"Amalien-Etüde" ist der wohl abgründigste Beitrag zum "Mozart-Jahr": Kein "amabile" und grazioso", hätte Wolfgang Amadé über Michael Stradals köstlichen Erstling geschrieben, sondern "minacciando" - und am Ende "furioso".
Prof. Heinz Nußbaumer (Journalist, Autor und Herausgeber der "Furche")

Um das anscheinend Unmögliche zu ermöglichen bedarf es eines Genies! Spannend und einfühlsam vom Anfang bis zum Ende erzählt Michael Stradal nicht nur von der spielerischen Faszination des Wettens, sondern auch von der Ehrfurcht und der Hochschätzung des Schöpferischen, von der Besonderheit, ja Genialität Mozarts. Freilich, der Kampf gegen das Böse muss nicht immer siegreich sein. Eingebettet in eine fantasievolle aber immer stimmige Rahmenhandlung gelingt es dem Autor, der überbordenden Mozartliteratur eine neue, liebevoll gestaltete unbedingt lesenswerte Facette hinzuzufügen. Ein Genuss!
Dr. Wilfried Seipel (Kunsthistorisches Museum, Wien)

Mozarts Leben bleibt auch im Jubeljahr 2006 voller Geheimnisse und Legenden. Der Debüt-Roman von Michael Stradal ist ein lustvolles Spiel mit Möglichkeiten und Spekulationen, mit Wahrscheinlichkeit und Phantasie, mit Anekdotischem und Erfundenem. Ein geheimnisvoller und phantastischer Blick in die Vergangenheit, ein Buch zum eigenen Lesevergnügen oder zum Vorlesen.
Haide Tenner/ORF

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