Veröffentlichungen - Petri Heil
Petri Heil
Kriminalroman
2012, 319 Seiten
ISBN 978-3-902300-67-6
€ 21,95


"Der Autor editiert seinen ersten Kriminalroman, und dieser ist - wie kann bei Michael Stradal anders -sein, sehr spannend, ohne zu schocken oder zu irritieren. Die Behörden der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts verfügten noch nicht über die technischen Hilfsmittel von heute, dafür hatten sie einen wachen Verstand, und so mancher biedere Dorfgendarm entpuppte sich zu einem geradlinig kombinierenden Mitarbeiter, der sich seinen Hausverstand zu bewahren verstanden hat."

weitere Bücher von Michael Stradal
-> "Kurzschluss im Haus 'Villa Abendrot'"
-> "Der schielende Christus"
-> "Heiteres um Advent und Weihnachten"
-> "JEM-Tod am Altar"
-> "Punti Verdi (Grüne Punkte)"
-> "Der Beethoven-Tee"
-> "Das Geheimnis um Mozarts Amalien-Etüde"
-> "Die Briefe der Rosalyn Haydn"
-> "Franz Liszt und das Geschenk der Madame Babèrre"
Exposé

Dass der verwitwete Gottfried Mayerböck auf seinen alten Tagen offenbar noch ein ‚Gspusi‘ gehabt hat, wundert nicht nur seine Kartenfreunde, sondern auch seine Familie. Dass aber diese unbekannte Dame – offenbar ein ‚Kurschatten‘ – die Beziehung per Brief beendet und er seinem Leben daraufhin ein Ende setzt, ist für Revierinspektor Hannes Roth eine klare Sache. Nicht aber für Haupt­kommissar Dr. Czaby, der nicht glauben will, dass ein Toter das Licht abdrehen kann.
Im Laufe der Nach­forschungen kommen schon bald Vorkommnisse ans Tageslicht, die nicht nur die Kartenfreunde des Toten und den örtlichen Fischereiverein ins Zwielicht bringen, sondern auch die Charakterzüge des 'alten Mayerböck' offenkundig werden lassen. Selbst der tüchtige Hannes Roth kann es kaum glauben, als schlussendlich die Handschellen klicken, doch selbst der Leser weiß in diesem Moment noch immer nicht genau, wen Dr. Czaby verhaftet hat.

Rezensionen

Der Autor zeigt in seiner spannenden und von überraschenden Wendungen geprägten Story eine Dorfgemeinschaft, die zu guter Letzt 'aus den angeln gehoben' wird.
Erich Schierhuber