Veröffentlichungen - Weidfraus Tod



Exposé

Ist die Gröbminger Steuerberaterin und passionierte Jägerin Silvia Gattermann einem Raubmord zum Opfer gefallen? Kriminalkommissar Schrempf hat schon bald seine Zweifel und will der Version des Gatten, der erste Ehemann seiner Frau, ein Ägypter, hätte die Tat begangen, keinen rechten Glauben schenken. Auch erscheint ein Fichtendreispross, welcher der Toten offenbar als ‚Bruch‘ in den Mund gesteckt wurde, als rätselhaft. Da deuten Ungereimtheiten im Jagdverein schon eher darauf hin, dass Frau Gattermann, die vor wenigen Tagen Schwarzgeschäfte des Jagdaufsehers aufdecken wollte, beseitigt wurde. Auch der Obmann des Jagdvereins und sein ihm ergebener Generalsekretär geraten ebenso in Verdacht wie der Ehegatte, dessen Freundin sich plötzlich in die Ermittlungen einmischt. Als der Jagdaufseher Selbstmord verübt und zwei Kinder das abhanden gekommene Mobiltelefon der Ermordeten finden, beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen, in welchen – bedingt durch Frau Gattermanns turbulente Vergangenheit – auch ihr Bruder im fernen Kärnten ins Zwielicht gerät. Doch Schrempf und seine kluge Assistentin Helga lassen sich nicht täuschen und setzen nach dem Begräbnis erfolgreich alles auf eine Karte.

Coverstatement

Herr Stradal hat mit diesem spannenden Krimi den puren Jagdneid getroffen. Wer hat wohl Interesse daran gehabt, die erfolgreiche Weidfrau auf so makabre Art zu ermorden? Viele Verdächtige gibt es schon bald, aber wenig konkrete Anhaltspunkte. Die Lebendigkeit dieses Buches ist eine fesselnde Faszination. Ein empfehlenswerter Jagdkrimi, denn er weckt das Interesse und die Neugier auf das edle Jagdwesen. Er verbindet Jagd mit dem beruflichen und familiären Alltag. Dieses spannende Buch, ein weiteres Meisterwerk des Autors, wäre für eine Verfilmung bestens geeignet.
(Alois Schretter, Jagdaufseher, Ehrwald/Tirol)