1655 trat in HR die erste Pest-Epidemie auf – in 13 Wochen sind 93 Personen gestorben - erstmals wurde eine Wallfahrt nach       

 Nikolsburg wurde gelobt – lt. Chronik war nach Vollziehung des Gelübdes das Sterben an der Pest zu Ende

 

1657 wurde die Pest neuerliche "durch einen fremden Arzt aus Wien" eingeschleppt - 17 Personen starben

Die Einhaltung des Gelübdes ließ allmählich nach und so waren manche nicht verwundert, als 1679 die zweite Pest-Epidemie ausbrach. Diesmal starben 67 Personen daran.

Hierauf wurde das Gelübde erneuert und mittels testamentarischem "Verlobungsbrief" 1697 schriftlich festgehalten.

 

Die Pilgerstätte "zu den 7 Rusten" muss schon im 17 Jh. oder spätestens um diese Jahrhundertwende von heimischen Gläubigen aufgesucht worden sein. Der Überlieferung nach hatte dort ein Schafhirte "in einem gewissen Anliegen" und wegen eines Gelübdes "ein Ehrenbild der Mutter Gottes aufgemacht".

Jedenfalls konnte von den Kriegszeiten an bis zum Fall der Mauer die Wallfahrt nicht vollzogen werden und wurde von den Hohenruppersdorfern, als auch von Bürgern der umliegenden Gemeinden die Wallfahrt zu den 7 Rusten gepflegt.

 

2006 initiierten wir die Wiederaufnahme der Wallfahrt welche mit beeindruckenden Erlebnissen durchgeführt wurde.

 

Bilder von der Wallfahrt 2006