Klicken Sie hier für nähere Infos zum Logo

Beim Projekt "Weinerlebnis Hohenruppersdorf" an der Schweinbarther Straße (vis a vis Tennisplatz) geht es dem Verein "Hohenruppersdorfer IMPULSE für Dorfaktivitäten" darum, die Weinviertler Weinkultur unseren Jugendlichen und Nachfahren zu erhalten, sowie Gästen des Weinviertels näher zu bringen.

Ursprünglich betraf dies die Erhaltung und Beschreibung alter und bestehender Weinsorten in einem extra angelegten Rebsorten-Weingartl, dem vielfältigsten Österreichs. In der Folge wurde dieser Weingarten in die Radrouten eingebunden. Weiters wurde das größte ehemalige Hohenruppersdorfer Holz-Weinfass revitalisiert und kunstvoll überdacht ausgestellt. Schautafeln erläutern historische Begriffe rund um den Wein- und Fassbau. Ebenfalls zu finden ist die immer seltener werdende "Hiata-Hittn mid an natirlichn Kühschrong".

Der Weingarten selbst ist – wie früher üblich mit Holzstehern ausgestattet und zusätzlich bepflanzt.

Am 6. Mai 2006 erfolgte im Rahmen der "Langen Nacht der Weinviertler Kellergassen" die Eröffnung eines Naturpfades - ausgehend vom Rebsorten-Weingartl - durch die Weinriede. Auf der ca. 4,5 km langen Rundstrecke durch die hügelige Landschaft wird auf typische - und teilweise selten gewordene - Besonderheiten der Natur im Weinviertel hingewiesen.


Am 23. September 2006 wurde das "Weinerlebnis Hohenruppersdorf" um eine gut erhaltene, historische Baumpresse erweitert.

Schon zwei Wochen nach der gelungenen Wiederbelebung der traditionellen Wallfahrt war der Dorferneuerungsverein IMPULSE wieder aktiv. Aus Anlass einer neu aufgestellten historischen Baumpresse aus der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Erweiterung des "Weinerlebis Hohenruppersdorf" gefeiert. Obmann Franz Marschler und Bgm. Ing. Hermann Gindl begrüßten bei herrlichem Wetter die Erschienen und bedankten sich vor allem bei den Spendern der Presse, Familie Johann Esberger, bei dem Projektleiter Johann Semmler und seiner Familie und bei allen unterstützenden Organisationen und Firmen.
Die Presse wurde überdacht aufgestellt und harmonisch in das Ensemble eingefügt. Schautafeln erklären die Bezeichnung der einzelnen Teile, sowie das Pressprinzip.
Ein Plakat aus der Jahrhundertwende lässt erahnen, wie damals "a Weinles-Fest gfeiat woan is".
"Das Weinerlebnis wird immer interessanter, nicht nur dass aktuell die unterschiedlichen Traubensorten und deren Geschmacksunterschiede verkostet werden können, bietet es das begehbare Weinfass, nun die Presse und den Naturpfad, sowie Schautafeln zu Presse und Fassbinderei." so Bgm. Gindl.
Hannes Bauch stellte im Rebsorten-Weingarten historische Fotos aus, die die Besucher - teils in Erinnerung schwelgend - bestaunten.
Im Anschluss wurde der zuletzt eröffnete Naturpfad begangen, geführt durch die HS-Kräuterexpertin Eva Lackner. Schüler der hiesigen Hauptschule stärkten die Wanderer mit "ana gsunden Jausn", Kräuterhappen, saisonalem Obst und Säften.
Bei Rückkehr wurden die neu erstellten Folder zum Naturpfad prästentiert (bestellbar bei Gemeindeamt Hohenruppersdorf) und der Ausklang in der Kellergasse bei guter Stimmung und herrlichem Ambiente gefeiert.

Das "Weinerlebnis Hohenruppersdorf" ist frei und gratis zugänglich. Für Gruppen gibt es die Möglichkeit einer Führung mit Blick in das innere des Holzfasses, das mit Effekten ausgestattet ist und einer Weinpräsentation. Auf Wunsch werden auch geführte Wanderungen auf dem Naurpfad unternommen, wo es viel Wissenswertes über Wildkräuter zu erfahren gibt. Ergänzend kann auch eine kostenpflichtige Kellergassenführung organisiert werden.

Bilder in der Bildergalerie